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Antalya Teil 1: Urlaub in Antalya – mehr als nur ein Badeparadies!


Antalya ist nicht mehr nur die Flughafenstadt, von der aus man weiter Richtung Badeparadies fahren kann. Sie hat selbst viel Kultur und Geschichte zu bieten! Unser Parkvogelkollege Werner war in Antalya und zeigt uns, warum die Stadt einen Urlaub – auch mit der ganzen Familie – wert ist.

Trotz verspäteter Abflugzeit landen wir fast pünktlich in Antalya. Dort werden wir von unserem Freund und weiteren Bekannten, die am Flughafen arbeiten, empfangen.
Wir kommen an der Wohnung in einem typisch türkischen Wohngebiet am Westrand von Antalya an. Unsere Freunde haben uns in einer Wohnung vier Betten zur Verfügung gestellt und sie selbst wohnen gleich nebenan.

Am ersten Tag machen wir einen Spaziergang am Strand und gehen mit den Füßen ins Wasser. Die Hauptsaison ist vorbei, die Schule hat wieder begonnen, sodass am kilometerlangen Sandstrand, der im Sommer immer überfüllt ist, jetzt jede Menge Platz ist.

Ein Tag am Strand in Antalya – einfach nur entspannen

Am folgenden Tag lassen wir es uns am Strand so richtig gut gehen. Eingebettet in die Allinklusive Umgebung gibt es dort am Titreyenegöl-Sorgun ein Stück "öffentlichen" Strand, an dem es auch möglich ist, eine Liege anzumieten und sein Mittagessen zu kaufen. In Allinklusive Umgebungen ist das nicht immer üblich.
Außerdem kann man sehr gut zwischen den Hotels und dem Strand auf einem befestigten Weg laufen und das Treiben um sich beobachten. Überall wird Fleisch gebraten, Kuchen serviert oder Pizza zubereitet. Die Menschen auf den Liegen scheinen dösend auf irgendwas zu warten, mag es der Sonnenuntergang oder das nächste Glas Sekt am Abend sein. Aber auch Aktivitäten, wie Beachvolleyball, Jetskifahren, Parasailing oder Schnellbootfahren werden hier zahlreich angeboten.
Wir entschieden uns allerdings für die gemütliche Variante und mieten uns viel lieber Liegen. Am Buffet bedienen wir uns an der Lasagne und den Tomaten oder gehen im Meer schwimmen. Also alles in allem ganz entspannt und gemütlich.

Wochenmarkt in Antalya – Alles was das Herz begehrt und noch viel mehr 

Samstags ist Wochenmarkt in unserem Viertel. Der ist unübersehbar groß. Es gibt quasi alles, was das Herz begehrt: ob nun Essbares, Schuhe, Klamotten aller Art, Accessoires, Uhren, noch mehr Schmuck und und und..
Demnach ist der Trubel nur für Männer und Frauen mit starken Einkaufsnerven geeignet, es gibt aber auch schöne Rückzugsgebiete, in denen Döner, kalte Getränke oder auch Tee serviert werden. Ideal zum Pause machen und neue Energie tanken. Viele der Händler akzeptieren auch Kreditkarten, somit muss man sich zwar keine Sorgen machen zu wenig Geld mitgenommen zu haben aber man sollte auch darauf achten was man alles ausgibt, denn das geht bei den dortigen Angeboten ganz schnell.

Ausflug an die Steilküste und in den Düden Park

Heute begeben wir uns an die östliche Mitte von Antalya, in eine sehr teure Wohngegend mit wirklich atemberaubendem Anblick der Westseite von Antalya. Wir stehen an der Steilküste über türkisfarbenem Meer, Touristenschiffe kommen wie Perlen auf der Schnur aus dem alten historischen Hafen und fahren Richtung Belek. Die türkische Musik dringt bis nach oben zu uns hoch.

Im Meer schwimmen ein paar Leute, die den langen Weg der Steiltreppe bis zum Fuß der Felsen auf sich genommen haben und abwechselnd im Meer schwimmen oder sich auf den Felsen ausruhen.

Weiter geht‘s zum Wasserfall im Düden Park, der ist zwar kein Geheimtipp, aber trotzdem einfach nur spektakulär. Süßwasser trifft hier auf salziges und Angler stehen am Rand und versuchen ihr Glück.

An einem anderen Tag fahren wir erneut an die Wasserfälle, diesmal mit einem Boot vom alten Hafen Antalyas aus, welches für 25 Personen Platz bietet, doch diesmal nur mit uns besetzt ist. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde und der Anblick von der Seeseite aus ist vor allem bei gutem Wetter sehr beeindruckend.
Östlich der Fälle hält der Steuermann die Position und wir können ins Wasser springen und uns von den sanften Wellen schaukeln lassen. Wieder an Bord, geht es zu einem der kleineren Fälle, wir steuern unter das herabstürzende Wasser und kriegen eine kalte Dusche. Es ist enorm, welche Kraft in dem Wasser steckt, das von mehr als 20m Höhe auf uns herunterprasselt. Wer hier mit salzigem Wasser rechnet, der täuscht sich. Denn an dieser Stelle fließt Süßwasser

Weiter Richtung Belek sehen wir Hotels, die unter bestimmten Mottos gebaut wurden - von Titanic bis Concorde ist fast alles dabei. Schon von außen sehen diese Hotels schlicht und einfach super aus.
Ein Besuch am Sandstrand mit Sandskulpturen bietet ebenfalls einen schönen Anblick. Leider sind sie zum Teil zerstört, da sie bereits im letzten Jahr angefertigt wurden. Trotzdem sieht man noch immer mit welcher Mühe und wie detailreich die Künstler ihre Sandskulpturen angefertigt haben. Jedes einzelne Detail ist eingearbeitet worden, damit die Skulpturen so lebensecht wie möglich aussehen.

Mit der Seilbahn auf den Tahtalı Dağı 

Von Kemer aus gelangt man mit der Seilbahn auf den Olymp. Für 105 TL geht es innerhalb von 10 Minuten auf 2365m Höhe. Dort oben sind es ca. 10 bis 15 Grad kälter als am Meer, also Jacke nicht vergessen und eventuell dick einpacken! So oder so hat man von dort oben einen atemberaubenden Ausblick, aber wenn die Wolken nicht aufliegen ist ein wunderbarer Rundumblick garantiert. Wer will, kann auch von dort aus mit dem Gleitschirm als Passagier mitfliegen.

Ein „kleiner“ aber feiner Wasserfall in Magnavat

Nördlich der Innenstadt liegt eine kleine Attraktion, der „Kücük Selale“ Wasserfall. Der Eintritt pro Person beträgt 5 TL. Auf breiter Front stürzt er ca. 1,50m tief um dann durch die Innenstadt hindurch dem Meer zuzustreben. Der Wasserfall ist zwar nur sehr kurz, dennoch wunderschön anzusehen.
Das Gebiet drum herum ist stark kommerzialisiert. Alle Sachen, die man nicht wirklich braucht aber doch haben will, kann man hier erwerben. Auf Empfehlung meines Freundes nehme ich ein Eis vom dortigen Verkäufer. Der ist ein Showtalent und schafft es, wirklich jeden zu verblüffen. Es dauert zwar ein paar Minuten, bis wir das Eis in den Händen halten, doch das Warten lohnt sich!

Wandern im Göynük Canyon 

Richtung Kemer befindet sich der Göynük Canyon, 6 TL Eintritt pro Person. Der Zugang zum Canyon wird um 8 Uhr geöffnet und zum Sonnenuntergang geschlossen. Ein sehr schön ausgebauter Weg, über den man sich mit dem Auto fahren lassen kann, führt durch die Schlucht bis zum Endpunkt, ab dem man nur noch zu Fuß durch das Wasser weiter kommt. Hierzu muss einen allerdings ein Mitarbeiter begleiten, Neoprenanzug und Helm, sowie festes Schuhwerk sind auch von Nöten.
Für die Wanderfreunde unter uns gibt es aus dem Canyon heraus zwei anspruchsvolle Wege mit 15 und 18 km Länge. Die anderen angebotenen Aktivitäten wie die Seilbahnrutsche oder Free Climbing waren zu der Zeit leider im Umbau. Somit wäre es am besten sich vorher nochmal kurz zu erkundigen.

Zu den Ruinen der antiken Stadt Phaselis 

Ebenfalls in der Nähe von Kermer befindet sich die alte Stadt Phaselis, die bereits vor etwa 2500 Jahren von den Griechen unmittelbar an der Küste erbaut wurde. Durch ihre Lage wurde sie zu einem wichtigen Handelshafen zwischen Ägypten, Syrien und Griechenland.

Heute sind dort noch Ruinen anzusehen, die von vielen Touristen besucht werden. Außerdem gibt es dazu noch eine sehr schöne Bucht zum Baden.

Die Altstadt von Antalya  

Die Altstadt Antalyas liegt direkt am Hafen, von dem aus viele Ausflugsmöglichkeiten angeboten werden. Sie besteht aus restaurierten Gebäuden aus osmanischer Zeit und ist mit tollen Innenhöfen ausgestattet. Viele Verkäufer tummeln sich in den Straßen und versuchen lautstark, ihre Ware zu verkaufen. Man kann sich sehr gut zu Fuß fortbewegen, sodass wir hier einen Tag lang durch die verwinkelten Straßen schlendern und hier und da kurz Halt machen.

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