Unvergessliche Momente auf Sulawesi

Unberührte Inselwelten und uralte Rituale

Unvergessliche Momente auf Sulawesi

Afrika erleben: Tansania - Kaffee, Berge und Sansibar


Hannah war in Tansania und fand's da so toll, dass sie heute noch schwärmt! So sehr, dass sie uns nicht nur für die Interview-Serie Rede und Antwort stand, sondern uns auch noch einen großartigen Reisebericht geschrieben hat. 

Ihr seht also, heute gibt's die volle Ladung. Auf geht's!

Hannah, kannst du dich für unsere Leser in wenigen Worten kurz vorstellen?

Verwurzelt im Rheinland, aber unendlich neugierig auf die große weite Welt 'da draußen'!

Was gefällt dir besonders am Reisen?

Die Vorfreude und das Planen: recherchieren, lesen, staunen und schauen, ob es vor Ort tatsächlich so ist.

Was hast du so alles vom Land gesehen?

Die Region am Mount Meru (bei Arusha), den Kilimanjaro, die Kaffeeplanatagen und Dörfer am Fuße des Berges, die Stadt Moshi, Lake Manyara NP, die Serengeti, den Ngorongoro-Krater und Pongwe Beach sowie Stone Town auf Sansibar.

Was hat dir am besten gefallen?

Die ersten wilden Tiere hautnah zu sehen und sich stehend im Landcruiser den Wind um die Nase wehen und die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen.

Was möchtest du noch unbedingt sehen?

Den Rest der Welt :-)

Wodurch unterscheidet sich das Reisen in Tansania vom Reisen in anderen Regionen?

Die Extreme. Wer will kann an einem Tag (nun gut, mehrere Tage braucht man schon) den schneebedeckten Kilimanjaro besteigen, danach die unendliche Weite der Serengeti durchfahren und ein paar Tage später an einem Puderzucker-Strand der Küste bzw. Inseln in der Hängematte liegen.

Was sollte man auf gar keinen Fall machen, wenn man in Tansania unterwegs ist?

Wie in jedem Land, sich nicht respektlos, unvorsichtig oder allzu auffällig verhalten. Oder Massai ohne Erlaubnis fotografieren…

Was sollte man unbedingt tun, wann man in Tansania unterwegs ist?

Eine Mountainbike-Tour am Kilimajaro

Hast du einen Geheimtipp für Reisebegeisterte?

Mit dem Rad den steilen Weg bis zum Machame-Gate radeln. Das ist einer der Ausgangspunkte für die Treks auf den Kili und man bekommt einen tollen Eindruck von den Vorbereitungen und der gespannten Stimmung. Zudem macht es einen straffen Hintern dort hoch zu fahren bzw. das Rad dort hoch zu schieben…

Was war dein absurdestes Erlebnis in Tansania?

Eine Frau reißt einem bei Ankunft im Hotel den Rucksack von der Schulter und bringt ihn drei Meter weiter ins Zimmer. Danach erwartet sie selbstverständlich ein Trinkgeld.

Würdest du Tansania als Reiseziel empfehlen? Auch für Familien mit Kindern?

Ja, auf jeden Fall. Für Kinder muss eine Safari großartig sein. Aber wegen der vielen Impfungen, die notwendig sind, und des anstrengenden Klimas, sollten die Kinder schon etwas älter sein.

Wie sieht das mit dem Budget aus? Ist das Reisen in Tansania eher teuer oder eher günstig?

Teuer. Insbesondere die Safaris hauen ins Budget (Beispiel: Der Eintritt in den Park kostet meist 50 US-Dollar pro Person und Tag. Zudem müssen auch das Fahrzeug und der Guide Eintritt bezahlen. Somit kommen noch rund 200 US-Dollar dazu).

Welche Art der Reise würdest du empfehlen? 

Von einem guten Guide geführt Fahrradtour und Safari.

Was sollte man unbedingt dabei haben, wenn man nach Tansania reist?

Gute Kamera mit Ersatz-Akku und –Speicherkarte, Lange, helle Kleidung und Insektenspray wegen der Moskitos. 

Serengeti

Hannahs Reiseempfehlung

Wer an Tansania denkt, denkt an Bergsteigen und Safari! Und beides sind wohl die klassischsten, aber auch sehr beeindruckenden Möglichkeiten, dieses großartige Land in Afrika zu entdecken.

Dabei muss aber das Ziel nicht unbedingt der Gipfel des Kilimandscharo sein. Immerhin erhebt er sich in 5895 Meter Höhe über dem Meeresspiegel und ist damit das höchste Bergmassiv Afrikas.

Ein Blick auf den Berg, wenn der Himmel sich einmal wolkenlos zeigt, genügt, um zu erahnen, dass es einige Vorbereitung, Zeit, Fitness und Willen kostet, um ihn zu besteigen. Wer es weniger hoch, aber dennoch abenteuerlich mag, kann sich für eine Fahrradtour am Fuße des Kilimandscharos entscheiden. Abseits der Straße geht es über staubige Wege aus roter Erde durch unberührte Natur, Farmland und kleine Dörfer. Zwischendurch ragt immer wieder die beeindruckende Bergkulisse vor einem auf.

Allerdings muss man sich darauf gefasst machen, als Tourist auf dem Mountainbike, selbst die Attraktion des Tages zu werden. Häufig wird man von freundlich lachenden und winkenden Kindern ein Stück auf seinem Weg begleitet.

Nicht sportlich, aber ebenso interessant, geht es auf einem Besuch der vielen Kaffeeplantagen zu. Hier spaziert man mit einem Guide, nachdem man mit einer Tasse Kaffee freundlich begrüßt wurde, gemütlich durch die Felder aus Bananen-, Papayabäumen und natürlich Kaffeepflanzen. Dabei erfährt man den gesamten Prozess vom Kaffeeanbau bis zum Kaffeekochen und darf sogar selbst Hand anlegen. Den selbst gerösteten und gemahlenen Kaffee zu trinken, ist auf jeden Fall ein Erlebnis. 

Das nächste Ziel: Serengeti. Mit jedem gefahrenen Kilometer von den grünen Hängen der 'Kili-Region' Richtung Landesinnere ändern sich Landschaft und Vegetation. Es wird trockener und staubiger und am Horizont tauchen die ersten Tiere auf. Zunächst die Rinder- und Ziegenherden der Massai und dann die 'echten' wilden Tiere: Löwen, Antilopen, Elefanten und tausende grasende Gnus und Zebras. In den Nationalparks darf man das Dach des Safari-Jeeps öffnen und stehend oder sitzend die Tiere aus nächster Nähe, allerdings aus sicherem Abstand, beobachten. Und natürlich fotografieren. In jedem Fall sollte man mehrere Speicherkarten und einen Ersatzakku für seine Kamera zur Hand haben, denn schöne Motive ergeben es in unendlicher Zahl.

Nach einer beeindruckenden, aber auch anstrengenden Safari, empfiehlt es sich, noch ein wenig die Seele baumeln zu lassen… Und welcher Ort wäre da geeigneter als eine Hängematte über feinem, weißen Sand mit Blick auf das türkise Wasser des indischen Ozeans? Und das gibt es direkt vor Tansanias Haustür: Auf Sansibar!

Hier lässt allein der Name schon Bilder von einem Paradies aus Palmen, Strand und Sonne aufkommen. Kleine und große Beach-Resorts drängen sich an den schönsten Plätzen, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Wer die Hängematte dennoch einmal verlassen möchte, kann auf der Insel sowohl die überwältigende Unterwasserwelt als auch das grüne Binnenland mit seinen Palmen- und Gewürzplantagen entdecken. Auch die mystische, jahrhundertealte Stadt Stone Town bietet sich als Ausflugsziel an. Da die Stadt in unmittelbarer Nähe zum Flughafen liegt, übernachten viele Touristen die letzte Nacht in Stone Town, um vor dem Abflug noch schnell ein paar Souvenirs in den kleinen Gassen zu kaufen.

Tausend Dank, Hannah, du bist die Beste! 

PS: Für alle, die jetzt selber mit der Planung einer eigenen Tansania-Reise loslegen möchten, empfiehlt Hannah die Homepage von Erlebe Tansania.

 

Hier geht's zur Übersicht über unsere Afrikawochen mit Auflistung aller Länder.

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