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Apps für unterwegs - Digitale Helferlein für die Reise: Was würden wir ohne sie tun?


Blick aus dem Flugzeug über den Flügel und Berglandschaft

Es ist schon erstaunlich, wie sehr sich das Reisen im Laufe der letzten zehn, zwanzig Jahre gewandelt hat. Brach man früher nicht ohne den guten alten Straßenatlas, mindestens zwei Wanderkarten unterschiedlichsten Maßstabes, Reisetagebuch, Strandlektüre sowie trickreich versteckten Kopien von Reisepass, Flugticket und Kreditkarte auf, benötigt man dafür heute gerademal ein Smartphone.
Die digitale Revolution hat das Reisen um ein vielfaches komfortabler gemacht, nicht zuletzt durch zahlreiche nützliche Apps, die einem unterwegs das Leben leichter machen.

Heute stellen wir mal vor...

Roadtrippers

Lohnt sich derzeit vor allem für die USA - aber da dafür so richtig. Mit Roadtrippers kann man seinen Roadtrip optimal planen und dabei genau festlegen, was man wo sehen möchte. Die App zeigt dir außerdem an, wie lange du für wieviele Kilometer wohl brauchen wirst und wieviel Kohle dabei für den Sprit draufgeht. Sehr praktisch, wenn man auf das Budget achten muss. Besonders praktisch ist, dass man seinen Trip ganz bequem zuhause auf dem Laptop planen kann und die App automatisch synchronisiert. So hat man alle eingeplanten Sonderwünsche (Wer möchte bitte darauf verzichten, die größte Pecanuss der Welt zu fotografieren?!) unterwegs immer zur Hand.

Roadtrippers arbeitet mit einer großen Karte, in der dann - je nach individueller Suche- Übernachtungsmöglichkeiten, Restauraunts, Aussichtspunkte, Naturspektakel, Entertainmentlokalitäten und Sehenswürdigkeiten aufpoppen. Wer zum Beispiel unterwegs noch schnell ein Hotel im nächsten Zielort sucht, kann das ganz einfach angeben, Rezensionen anderer Roadtripper lesen, nachschauen, ob das gewünschte Hotel freies Wifi hat und Kredikarten akzeptiert und dann anrufen und buchen. Vor allem die Rezensionen andere App-Nutzer machen hier den Mehrwert aus: lohnt sich der Umweg oder eher nicht?

Für alle, die den großen Roadtrip quer durch die USA auf der Bucket List haben, ist das auf jeden Fall eine super App.

Trover

Trover funktioniert wie eine Mischung aus Pinterest und Roatrippers: viele, schöne bunte Bilder mit jeder Menge Info dahinter.

Roadtrippers gibt's im Moment nur für die USA, trover ist 'The best of everywhere' - wenn wir hier mal ganz schamlos die trover-website zitieren dürfen.
Bei Pinterest stößt man oft genug auf tolle Fotos, die aber einfach nur von irgendeiner Website gepinnt wurden ohne jeden Hinweis darauf, wo sie aufgenommen wurden und was es da eigentlich zu sehen gibt. Manchmal sind sie auch komplett falsch beschriftet. Passiert und ist durchaus nervig, wenn man versucht, anhand der Bilder rauszufinden, was man sich unbedingt angucken möchte.

Trover löst dieses Problem, indem es die Vorteile von Pinterest nutzt und sie mit einer Community verbindet, die jedes Bild akkurat taggen und auch gleich dazuschreiben, was es in der Umgebung noch so alles zu sehen gibt, wie man am besten hinkommt und allerhand weitere Infos. Man kann sich für jedes Reiseziel Fotolisten anlegen, sich die dann auf einer Karte angucken und anhanddessen seine Route planen. Oder umgekehrt: Auf der Karte nach tollen Orten suchen und sie dann zu seiner Reiseliste hinzufügen.
Toll ist auch, dass man unter jedem Bild die Möglichkeit hat, nach weiteren Zielen in der Umgebung zu suchen - so entgeht einem garantiert nix!

Airbnb

Wir sind hier ja riesengroße airbnb-Fans, geben wir offen zu (hier zum Beispiel), darum war es sowas von klar, dass wir, wenn wir digital reisen, auf gar keinen Fall auf die airbnb-App verzichten. Und die kann was: einfach Zielort aussuchen, einstellen, ob man bloß ein Zimmer oder eine ganze Wohnung/ein ganzes Haus sucht, in welchem Preisrahmen sich das alles abspielen soll und mit wievielen Personen man unterwegs ist. Und schon werden einem sowohl in einer Listennsicht als auch auf einer Karte alle Ergebnisse angezeigt. Das ist praktisch, weil man direkt nachgucken kann, ob die Wohnung, die so toll klingt auch toll gelegen ist.

Bisher haben wir mit airbnb ausgezeichnete Erfahrungen gemacht, hatten immer sehr saubere und schöne Wohnungen, mit allen Extras, die auch in der Beschreibung angegeben waren. Und zwar egal ob in Paris, München, Reykjavik oder Berlin. Selbst im nordisländischen Niemandsland findet sich über airbnb ohne Probleme eine Unterkunft.

Der Vorteil von Privatunterkünften besteht unserer Meinung nach vor allem darin, dass man selber kochen kann und somit Geld spart, weil man nicht für jede Mahlzeit auswärts essen muss. Außerdem hat man dadurch, dass man in der Wohnung anderer Leute wohnt, einen ganz anderen Einblick in die andere Kultur. Hotels sehen ja weltweit alle gleich aus, Privatwohnungen aber ganz und gar nicht!

Xe currency

Simpel und nützlich! Statt ständig Wechselkurse zu googlen und dann immer verschiedene Währungen eingeben zu müssen, hat man bei xe currency alles auf einen Blick. Man kann so viele Währungen wie man möchte hinzufügen und gibt einfach nur den Betrag ein, fertig.

Übrigens

...unser kleiner aber feiner Blog gehört zwar zum Parkvogel und damit zu einem kommerziellen Unternehmen, ja, aber wir halten uns trotzdem an die Richtlinien des Reiseblogger-Kodex, d.h. wir würden hier zum Beispiel niemals über eine App schreiben, die wir persönlich blöd finden. Und wenn wir eine App blöd finden, dann sagen wir das auch, da kennen wir gar nix.
Genauso wenig bringt es, uns dafür bezahlen zu wollen, eine App oder zum Beispiel ein Restaurant, in dem uns ein lauwarmes Bier serviert wurde, plötzlich nicht mehr blöd zu finden.
Wir sind keine käuflichen Reisevögel :-)

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