Unvergessliche Momente auf Sulawesi

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8 Budapest Highlights – Eine Städtereise zur Perle an der Donau


1. Stankt Stephans-Basilika und ein Blick über Budapest

Gegen Mittag landen wir in Budapest und machen uns erst einmal auf den Weg in unser Hotel. Mit Bus und Bahn kommt man sehr gut vom Flughafen in die Innenstadt und unser Hotel war ebenfalls schnell gefunden.
Natürlich wollten wir den Tag nicht einfach so zu Ende gehen lassen. Also luden wir unsere Sachen im Zimmer ab und machten uns direkt, ohne genauen Plan wohin es eigentlich gehen soll, auf den Weg ins Zentrum.

In dem Zuge muss ich auch schnell erwähnen, dass man sich unbedingt in Budapest die U-Bahnen anschauen sollte! Ich glaube ich habe selten so schöne Stationen gesehen wie dort.
Wir stiegen irgendwo aus und spazierten ein wenig durch die Gegend. Es fing an zu schneien und, so kitschig das auch klingen mag, das machte diese Stadt noch magischer.

Irgendwann sehen wir uns vor der größten und wahrscheinlich einer der prachtvollsten Kirchen Budapests wieder. Die St. Stephans-Basilika. Wer einen perfekten Rundumblick auf Budapest haben möchte sollte hoch zur Kuppel. Und in dem Fall sagen Bilder wahrscheinlich mehr als Worte:

2. RiverRide -The Floating Bus – Eine etwas andere Sightseeing-Tour

Ich muss sagen, eigentlich halte ich nicht sehr viel von so typischen Touri-Bussen. Und der RiverRide-Bus ist bestimmt solch einer aber dazu auch ein reines Spektakel für sich selbst. Die Tickets sind entweder online zubuchen oder 30-20 Minuten vor Beginn der Fahrt am Treffpunkt zu kaufen. Auf der Internetseite des RiverRide könnt ihr euch vorher über die Preise informieren und wann und wo der Bus genau abfährt.
Am Treffpunkt angekommen wird man von einem super lieben „Kapitän“ und der Fremdenführerin begrüßt. Wie das so bei Bussen ist ... wer zuerst kommt, malt zuerst. Also am besten seid ihr etwas früher da um euch den perfekten Platz am Fenster zu sichern. Dann kann es auch schon losgehen.

Von der zweitgrößten Synagoge der Welt, über das Parlamentsgebäude bis hin zum Heldenplatz, der St. Stefan Basilika und vielem mehr ist wirklich alles dabei.
Über Kopfhörer erzählt uns die Fremdenführerin, abwechselnd in einem sehr guten Englisch und Deutsch, wichtige Details und/oder Insider-Tipps über Budapest und seine Sehenswürdigkeiten. Aber das Allerbeste kommt noch, denn „RiverRide – The Floating Bus“ trägt nicht um sonst seinen Namen.
Dieser Bus ist der erste der nicht nur in die Donau fahren kann, sondern später auch wieder rauskommt. Was auf jeden Fall gut zu wissen ist, da man schon ein leicht mulmiges Gefühl bekommt, wenn die dramatische Musik einsetzt und der Bus langsam auf die Donau zufährt. Denn eigentlich ist ein Bus doch nicht dafür gedacht in einem Fluss zu schwimmen richtig? Tja nicht so der RiverRide-Bus.

Etwas holprig geht es in die Donau rein, der Schrecken ist überwunden und gemütlich schippern wir runter und wieder rauf und haben einen perfekten Ausblick sowohl auf Buda als auch auf Pest.

Natürlich ist es schon ein Ereignis für sich in einem Bus zu sitzen der plötzlich als Boot dient aber es ist auch lustig zu sehen wie die Menschen am Ufer stehen und begeistert auf den Bus im Wasser zeigen und schnell Fotos machen. Diese Tour ist gerade am Anfang einer Reise für Budapest-Neulinge perfekt um sich einen Überblick von Budapest zu verschaffen.

3. Der Heldenplatz und Schlittschuhlaufen vor einer atemberaubenden Kulisse

Nachdem wir die RiverRide-Tour gemacht haben und wir herausfanden, dass sich direkt hinter dem Denkmal am Heldenplatz, in dem Stadtwäldchen eine Schlittschuhbahn befindet, stand für uns fest: da müssen wir hin! Ich als Schlittschuh-Begeisterte, die zwar nur geradeaus im Kreis fahren kann aber trotzdem einen riesen Spaß daran hat, konnte mir das einfach nicht entgehen lassen. Also gesagt, getan, Tickets gekauft, Schlittschuhe ausgeliehen und ab auf die Bahn.

Abends, wunderschön beleuchtet bietet die Kunsteisbahn eine bezaubernde Kulisse und eine geradezu unbeschreibliche Atmosphäre. Während der Wintermonate in Budapest ist dies definitiv ein Highlight, das man auf seine To-Do-Liste schreiben sollte. Aber auch während der Sommermonate soll sich ein Ausflug zum See, der die Besucher dann mit Booten anlockt, lohnen.

Schon auf dem Hinweg zur Eiskunstbahn stoppten wir am Heldenplatz, doch auf dem Rückweg blieben wir nochmals kurz stehen um uns das Millenniums-Denkmal bei Nacht anzuschauen.

4. Die ungarische Staatsoper – eine der schönsten Opern der Welt

Mit der Oper hatten wir leider etwas „Pech“. Wenn man es denn wirklich als Pech bezeichnen kann. Der Hauptsaal, sozusagen das Herz der Oper, wurde zu der Zeit renoviert. Die Arbeiten sollten allerdings mittlerweile abgeschlossen sein.
Das klingt erst einmal sehr schade, aber deswegen sollte man die Oper noch lange nicht abhaken, denn dieses wunderschöne Gebäude hat noch so viel mehr zu bieten als „nur“ den einen Saal. Außerdem wartet eine Überraschung am Ende der geführten Tour auf die Gruppe.
Wie schon erwähnt werden Touren in verschieden Sprachen wie z.B. Englisch, Deutsch, Spanisch oder auch Italienisch, angeboten. Wir werden durch Räume geführt, die normalerweise für Besucher nicht zugänglich sind und gespannt hören wir zu während die Leiterin uns verschiedene Geschichten erzählt.

Langsam gehen wir eine lange, mit rotem Teppich ausgelegte Treppe hoch. Währenddessen schauen wir geradewegs auf einen riesigen Spiegel, den wahrscheinlich jede Frau gerne im Haus hängen hätte und der uns jetzt schon einen Blick in den Raum ermöglicht den wir gleich betreten werden.

Immer wieder muss ich stehen bleiben und nach oben zur Decke schauen oder einfach die kunstvolle Einrichtung und Dekoration auf mich wirken lassen.
Zum Schluss der Tour bleiben wir noch kurz im Treppenhaus, wo unsere Tour startete, und alle Besucher setzen sich entweder auf die Treppenstufen oder stellten sich ans Geländer. Jetzt kommt nämlich das Highlight dieser Führung. Uns wird ein Minikonzert gegeben!

Abwechselnd singt ein Opernsänger und eine -Sängerin und zum Schluss singen sie im Duett. Völlig gebannt und beeindruckt lauschen wir den kraftvollen Stimmen und lassen uns vom Gesang mitreißen.

5. Viel Gewusel in der großen Markthalle

Frisches Obst, Fleisch, Souvenirs, typisch ungarische Spezialitäten. In der riesengroßen Markthalle gibt es schlicht und einfach alles was das Herz begehrt. Also was will man da noch mehr? Bei der großen Auswahl fällt es einem anfangs schwer den Überblick zu behalten und zu entscheiden wo man denn starten möchte.

Deshalb unser Tipp: nicht viel nachdenken, sondern einfach rein ins Getümmel! Wir kaufen ein paar Souvenirs, probieren ungarische Köstlichkeiten und kaufen frisches Obst an den Ständen. In der ersten Etage bei den Imbissbuden ist Geduld gefragt, denn es ist ziemlich eng und viel zu viele Menschen versuchen sich in die richtige Schlange zu stellen, an der Seite an den Tischen ihr Essen zu genießen oder einfach durch das Gewusel auf die andere Seite zu kommen.  

Einfach ruhig bleiben und schon mal von den Spezialitäten träumen, denn sobald man sein Essen hat und einen Platz am Tisch ergattern konnte, wird alles deutlich entspannter und der kurze „Stress“ ist nach einem Bissen sofort vergessen.

6. Das Parlamentsgebäude – eines von Budapests Wahrzeichen

Budapest soll eines der schönsten Parlamentsgebäude, sowohl von innen als auch von außen, haben. Davon wollten wir uns natürlich selbst überzeugen. Wir schauten uns das direkt an der Donau gelegene Prachtstück an und buchten eine geführte Gruppentour, denn ohne diese kommt man ins Parlamentsgebäude nicht rein. Auch hier werden die Touren (jede Stunde oder halbe Stunde) auf Deutsch angeboten.

Einmal durch die Sicherheitskontrollen durch, ging es auch schon los. Wir gingen von Treppenhaus zu Treppenhaus, von Raum zu Raum und von Flur zu Flur, wobei jeder pompöser war als der andere, während ein Guide uns sowohl politische, als auch architektonische Details zum Gebäude erzählte.

Lohnt sich also eine Führung durch das Parlamentsgebäude? Meine Antwort ist einfach. Ja, es ist definitiv sehenswert! Ob von außen oder von innen, wahrscheinlich auch von oben oder unten, das Parlamentsgebäude beeindruckt schlicht weg!

7. Ein Spaziergang von der Kettenbrücke zum Burgberg und der Fischerbastei

Die Kettenbrücke, den Burgberg, die Fischerbastei und die Matthiaskirche kann man sehr gut miteinander in einer Tour verbinden und vielleicht macht man auch noch einen Spaziergang am Ufer der pester Seite entlang zu den 60 Eisenschuhen.

Sie sollen an die vielen jüdischen Ungarn erinnern, die 1944/45 in die Donau erschossen wurden. 60 Eisenschuhe, beliebig an der Donau verteilt. Manch einer hat Blumen in die Schuhe gesteckt oder Kerzen angezündet um an die Opfer zu gedenken.

Danach geht es weiter zur Kettenbrücke. Die Kettenbrücke war die erste feste Brücke, die Buda und Pest miteinander verband. Von Pest nach Buda schlendern wir über die etwa 375 Meter lange Brücke.

Immer mal wieder bleiben wir stehen um einfach nur die Aussicht zu genießen. Auf der anderen Seite angekommen kann man entweder zu Fuß den Burgberg hinaufspazieren oder mit der Standseilbahn hochfahren. Aufwärts entschieden wir uns für die Seilbahn und abwärts ging es zu Fuß.

Während man mit der Bahn ganz gemütlich hochfährt erhält man einen perfekten Blick auf die Donau und Buda. Oben angekommen geht das Staunen über die Aussicht weiter. Wir spazieren über das Burggelände erst zur Einen und dann zurück zur anderen Seite und schauen uns die Fischerbastei und Matthiaskirche an.

Die Matthiaskirche beeindruckt nicht nur durch ihre kunstvolle Fassade, sondern auch durch ihr künstlerisches Innere.

Auf unserem Weg zurück gehen wir noch in ein Restaurant und wärmen uns mit einer leckeren Gulaschsuppe auf.

8. Ein „Geheimtipp“ in Budapest – Das New York Café

Das New York Café wird uns des Öfteren als Highlight oder auch „Geheimtipp“ genannt. Es soll das schönste Café Budapests sein, befindet sich in einem Hotel und soll außerdem überaus leckeren Kuchen bieten.
Das wollen wir uns nicht entgehen lassen. Und es stimmt. Das New York Café ist wunderschön. Kuchen haben wir leider nicht probiert, da wir bei einem „Geheimtipp“ nicht damit gerechnet haben, dass wir eventuell einen Tisch reservieren sollten.
Wir waren also dort, gingen nicht von außen in das Café, sondern von innen durch das Hotel (und das war schon mehr als beeindruckend!), fragten nach einem freien Tisch und die Kellnerin wies uns darauf hin, dass man sich ohne Reservierung bitte in die Schlange stellen solle.

Tja … wir stellten uns also an, bestaunten die Einrichtung, die Verzierungen an der Decke und beschlossen dann zu gehen. So lange, hungrig, zu warten um einen Kaffee und ein Stück Kuchen zu bekommen war es uns dann doch nicht wert. Das New York Café ist atemberaubend. Das steht gar nicht zur Debatte. Nur wer wirklich dort Kaffee trinken und Kuchen essen möchte sollte nicht den gleichen Fehler wie wir begehen und unbedingt vorher einen Tisch reservieren.

Ein klares Fazit:

Budapest ist eine wunderschöne, sehenswerte Stadt und natürlich gibt es noch viel mehr zu sehen als das, was ich hier aufgelistet habe, wie z.B. die zweitgrößte Synagoge der Welt oder das „Haus des Terrors“, was beides ebenfalls ein Besuch wert ist. Besonders die Ungarische Staatsoper hat es mir persönlich sehr angetan.
Nach den ca. 4 Tagen, die wir in Budapest verbracht haben, haben wir definitiv noch nicht alles gesehen, was wir gerne sehen wollten. Gerade im Winter, wenn es schneit und sich ein leichter Zauber über die Stadt legt, ist Budapest nur zu empfehlen. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen und dann vielleicht im Sommer oder Spätsommer um die Perle an der Donau auch mal bei anderen Temperaturen zu erkunden.