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Fuerteventura: Was es auf Fuerteventura alles zu erleben gibt – mehr als Meer und Strand!


Impression Sandstrand bei Ebbe an der Costa Calma auf Fuerteventura

Oder 7 Gründe, warum Fuerteventura eine Trauminsel ist

Wer an Fuerteventura denkt, dem mag zunächst Strandurlaub und All-inclusive in den Sinn kommen. Doch die Insel vor der afrikanischen Küste im Atlantik hat viel, viel, viel mehr zu bieten. Wir kommen auf unglaubliche 7 Gründe, warum Fuerteventura zu recht eine der beliebtesten Urlaubsinseln der Kanaren ist.

Und auch wenn Fuerteventura mehr als Meer und Strand ist, müssen wir damit natürlich anfangen!

1. Meer und Strand auf Fuerteventura - Ein Traum aus Sand

Die „Vorurteile“ über Fuerteventura kommen nicht von ungefähr. Teneriffa ist die Grüne, Lanzarote die Vulkanische und Fuerteventura ist eben durch und durch die S(tr)andige :-)

Sandstrand auf Fuerteventura mit glitzerndem Meer

Vor allem im Süden von Fuerteventura kommen Strand-Fanatiker auf ihre Kosten. Kilometerweit zieht sich der Sandstrand an der Costa Calma entlang bis zum Südzipfel der Insel. Lange Spaziergänge sind Pflicht. Ebbe und Flut verändern dabei stets das Bild. Bei Ebbe zeigt sich der breite Sandstrand in voller Pracht. Den Gezeitenkalender sollte man immer im Blick haben. Bei Flut laufen die Lagunen an der Küste mit Wasser voll und die Breite des Strandes wird schnell schmal und schmaler. Einen Strand, den ihr auch unbedingt besuchen solltet, ist die Playa von Cofete. Nicht einfach zu erreichen, und definitiv nicht zum Schwimmen geeignet (zu starke Strömung, zu starke Brandung), dafür aber weit und einsam…hach!

Spaziergängerin am Strand auf Fuerteventura

Nur der Wind macht einen Nachmittag am Strand zu teilen etwas anstrengend, denn der aufgewirbelte Sand paniert gerne den Reisenden und abends im Hotelzimmer kommt man um die „Entsandungsdusche“ nicht drum herum. Und wie der Zufall es will, bringt uns der Wind direkt zum zweiten Grund, warum Fuerteventura eine Trauminsel ist. Praktisch, oder? :-)

2. Surfing Fuerteventura - Surfer sowie Kite- und Windsurfer frönen ihrem spektakulärem Können

Fuerteventura ist ein Surferparadies, welches seinesgleichen sucht. Auch wenn man nicht selber aufs Board steigen möchte, ist das Schauspiel der Surfer faszinierend. Stundenlang mag man den bunten „Drachen“ vor der Küste zuschauen.

Bunte Drachenparade aus Kitesurfern vor der Küste Fuerteventuras
Kitesurfer in Action vor der Küste Fuerteventuras
Mehrere Kitesurfer auf Fuerteventura - Surferparadies Fuerteventura

Wer es aber mal selbst probieren möchte, ist auch als Anfänger auf Fuerteventura richtig. Erst dieses Jahr war Fernwehyvi auf Fuerteventura und hat sich am Surfen versucht, und das sogar richtig erfolgreich.

Und wenn ihr wissen wollt, wie es um die Wellen vor der Küste Fuerteventuras steht, dann schaut einfach bei der Webcam von Rene Egli vorbei.

Kitesurfer am Strand von Fuerteventura

3. Roadtrip: Fuerteventura auf eigene Faust im Mietauto erkunden

Nach dem ihr euch von euren Surfabenteuern erholt und euch den Sand abgerubbelt habt, empfehlen wir einen Roadtrip einmal quer und längs durch Fuerteventura - von der Costa Calma über Pájara und Ajuy nach Corralejo und zurück.

Das Automieten auf Fuerteventura ist unkompliziert und viele gute Autos stehen zur Wahl. Wir empfehlen nach Karte und nicht ins Blaue zu fahren :-) Denn es gibt nicht nur wenige Straßen auf Fuerteventura, sondern von den wenigen sind viele unbefestigt und mit einem Mietauto besser nicht zu befahren. Nebenstraßen sind den Hauptverkehrsadern jedoch jederzeit vorzuziehen! Wenn man die Route vorher festlegt, steht dem absoluten Roadtrip-Vergnügen nichts im Wege.  Und wir hätten da eine Route für euch!

Von der Costa Calma nach Pájara

Die weiten Strände der Costa Calma im Rückspiegel geht es mit dem Auto durch das Landesinnere gen dem zwischen Bergen gelegenen Ort Pájara. Im Ortskern kann man die Kirche Nuestra Señora de Regla besichtigen. Vor allem das aztekisch anmutende Ornament über der Tür, der 1733 errichteten Kirche, zieht die Aufmerksamkeit des Reisenden auf sich.

Ornament an der Kirche Nuestra Señora de Regla auf Fuerteventura

Von Pájara nach Ajuy

Nur knappe 10 Kilometer von Pájara entfernt liegt Ajuy direkt an der Westküste Fuerteventuras. Nur noch 91 Menschen sind in Ajuy geblieben und das einst blühende Fischerdorf würde tief und fest schlafen, wären die Touristen nicht. An manchen Tagen muss man hoffen einen Platz in einer der kleinen Tavernen im Ortskern Puerto de la Peña zu ergattern.

Tavernen im Ortskern Puerto de la Peña von Ajuy

Warum bevölkern nun Reisende aus aller Welt den kleinen Fischerort und warum sollte man sich den Tumult antun? Ganz einfach! In naher Umgebung können die Schwarze Bucht und die Höhlen von Ajuy besichtigt werden – und stets die beeindruckenden Wellen der Brandung im Blick. Einen längeren Aufenthalt inklusive langer Spaziergänge an der Westküste solle man auf jeden Fall einplanen!

Infotafel Schwarze Bucht und die Höhlen von Ajuy
Befestigter Weg zu den Höhlen von Ajuy an der Westküste Fuerteventuras
Welle schlägt an die Westküste von Fuerteventuras

Von Ajuy nach Corralejo

Wer es ruhig(er) haben will, verweilt in Corralejo nicht lange. Nur 40 Kilometer vom Flughafen entfernt liegt die quirlige Touristenhochburg Fuerteventuras. Neben wunderschönen Sandstränden rund um Corralejo gibt es im Ort selber ein ausgeprägtes Nachtleben. Von Corralejo legen übrigens die Fähren nach Lanzarote und der kleinen Insel Los Lobos ab.

Nach dem Zwischenstopp in Corralejo geht es weiter Richtung ‚Zukunft‘, denn auf dem Rückweg gen Costa Calma nehmen wir die neue Nord-Süd-Autobahn, die Morro Jable ganz im Süden mit Corralejo an der Nordspitze verbindet und am neuen Windpark vorbeiführt. Es tut sich was auf Fuerteventura. Bleibt zu hoffen, dass die Schritte Richtung Zukunft nachhaltig in die Fußstapfen der Trauminsel passen.

Impression Nord-Süd-Autobahn Fuerteventura inklusive Windpark

 4. Wandern auf Fuerteventura - Vom Pool auf den Berg

Was der Reisende mit dem Auto kann, das kann der Wandersmann schon lange :-) Westküste, wir kommen! Denn die schroffen Klippen der anderen Inselseite sind von der Costa Calma wunderbar zu Fuß zu erreichen. An der schmalsten Stelle sind es nur gute 4 Kilometer Luftlinie  - und eine Straße gibt es übrigens gar nicht. Es lohnt sich, seine sieben Sachen zu packen und eine Wanderung zu den beeindruckenden Klippen auf die andere Seite zurückzulegen.

Impression der wilden Westküste Fuerteventuras

Hat man dann noch Mumm in den Touri-Beinchen, wartet der El Paso auf eine Besteigung. Aber besser legt man die Wanderung auf einen anderen Urlaubstag und geht recht zeitig los, denn zwar ist El Paso nur 253 Meter hoch, doch die geringe Höhe sollte man nicht unterschätzen - der Weg zieht sich :-) Trotz der karg anmutenden Landschaft, eine Wanderung zu der wir JA sagen!

Der Berg El Paso auf Fuerteventura - Blick von Weitem

Wer noch mehr Power in den Wandersbeinen hat, darf sich natürlich auch zum Pico de la Zarza aufmachen.

5. In die Pedale getreten - Fuerteventura ist ein Traum für Radler

Jetzt waren wir schon mit dem Auto und zu Fuß unterwegs, doch der alte, geliebte Esel darf nicht fehlen. Schon mal vorne weg: Im Sand fahren ist Scheiße ;-) Und extrem strapaziös für Ungeübte.

Aber wir bleiben dabei: Fuerteventura ist ein Traum für Radfahrer!

Rad in der Landschaft Fuerteventuras

Auf buckeligen Pisten und sandigen Routen kann so die Insel auf eigene Faust erkundet werden. Offroad soweit einen die Pedalen tragen…

Offroad mit dem Fahrrad Fuerteventura erkunden - Impression unbefestigter Weg

Aber hier geht nun wirklich gar nichts ohne genügend Trinkwasser und ausreichend Sonnenschutz. Auf Beides sollte man selbst im kanarischen Winter nicht verzichten und das auf keinen Fall auf die leichte Felge nehmen :-) Dann steht einer wunderbaren Fahrradtour durch die weite Landschaft Fuerteventuras nichts mehr im Wege.

Nach der sportlichen Ertüchtigung darf es verdient lecker werden…

6. Fuerteventura kulinarisch - Papas arrugadas con mojo

Hier wollen wir euch eine spezifische Lokalität nennen, in der ihr der genüsslichen Nahrungsaufnahme nachgehen könnt und müsst!

Die ganze Karte ist voller kanarischer Gerichte - etwas ölig meist, aber das meinen wir nur positiv, yummie. Das Restaurante Valtarajal findet ihr in Betancuria, der alten Hauptstadt von Fuerteventura. Und deren Papas arrugadas con mojo (übersetzt: Runzlige Kartoffeln mit Sauce) müsst ihr unbedingt probieren bzw. natürlich aufessen ;-) Bei der Mojo könnt ihr einmal zwischen mojo rojo (rot) und mojo verde (grün) wählen – ihr nehmt natürlich beides!

Wir haben im Internet gestöbert und für euch auch direkt mal ein Rezept gefunden. Viel Spaß beim Nachkochen – aber auf Fuerteventura schmeckt es einfach besser. Guten Appetit!

Nach diesem vegetarischen Abstecher können wir uns jetzt der Fauna Fuerteventuras widmen, die auch ganz bestimmt nicht auf dem Teller landet.

7. Es wird tierisch - wen man auf Fuerteventura so alles trifft

Fuerteventura ist zwar nicht unbedingt bekannt für seine Tierwelt, aber wenn man ganz aufmerksam hinschaut, sieht man mehr als nur andere Touristen :-)

Auf Du und Du mit dem Hörnchen…

Unser Herz jauchzt - Bild Streifenhörnchen auf Fuerteventura
Hallo Hörnchen! Du bist ja zutraulich....Streifenhörnchen kommt Urlauber ganz nah

Und sogar auf den Hotel-Balkon kann es tierisch werden…

Vogel auf der Balkonbrüstung

Ab und zu wird es ziemlich urzeitlich…

Gecko zwischen Steinen auf Fuerteventura

Doch portugiesische Galeeren sollte man bei Strandspaziergängen nur aus der Ferne betrachten…

Portugiesische Galeere am Strand von Fuerteventura

...Fuerteventura hingegen sollte man von der Nähe betrachten!!!

Wir sind uns einig: Fuerteventura ist ein Traum für jeden Urlauber - es gibt so viel zu sehen und zu erleben - und das alles gar nicht weit weg vom Hotelpool :-) Wir wünschen wunderbare Ferien auf Fuerteventura!

Manchmal muss man zwar genauer hinschauen und mal den Blickwinkel ändern - Fuerteventura ist mehr als Strand und Meer, viel mehr!

Impression Hügel und altes Gemäuer auf Fuerteventura

 

 

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Kommentare

  • Susanne
    23.10.2017 | 17:32 Uhr
    Hi,
    ich habe gerade deinen Bericht gelesen, der sehr zutreffend ist. Ich möchte noch anbringen, dass im Süden von Fuerteventura, an der schmalsten Steller der Insel, der Strand von La Pared liegt. Er wird von vielen Surfern zum Wellenreiten und Chillen genutzt. Die Westseite der Insel liegt gerade mal 6 km von dem Flachwasserspot entfernt am Strand von Matas Blancas , der sich auf der Ostseite befindet. Diese schmalste Stelle der Insel, auch Isthmo genannt, lenkt den noch recht schwachen Nordost Pasatwind, der auf die Westseite trifft, ab, führt ihn über ein flaches Landstück und erwärmt ihn. Dadurch wird der Wind beschleunigt und kommt verstärkt in die sehr weitläufige Bucht von Matas Blancas an. Die Bucht liegt etwas weiter entfernt von der Hauptstrasse FV-2, Abfahrt 64, von La Lajita kommend.
    Einsteiger , Freestyler, Speefahrer und vor allem Hydrofoiler im Windsurfen und Kitesurfen surfen in diese Bucht , um ihre Fähigkeiten auszubauen und den relativ gleichmässigen, ablandigen Wind zu geniessen. Noch ist die Bucht nicht überlaufen, sodass jeder genügend Platz am Strand und Wasser findet. Die Station hat eine Internetseite:
    http://www.matasbay.com/de/kitesurf/
    über die weitere Infos zu Kursen und Verleih zu finden sind