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Drei entspannte Urlaubsziele in Deutschland: Heimaturlaub - Zuhause unterwegs


3 entspannte Urlaubsziele in Deutschland

Ihr kennt das: überall wimmelt es vor tollen Reisebildern aus der Ferne. Anja war auf den Malediven. Thomas kommt gerade aus Australien zurück. Isabell verbringt die Semesterferien grundsätzlich mit dem Rucksack auf dem Rücken, dieses Mal bei einem Trip durch Venezuela. Und selbst Muttern hat letztens eine Postkarte aus Indien geschickt. 'Schön hier, Kind, morgen geht's nach Goa!'

Ich kann's ja auch verstehen. Die Welt ist riesig und größtenteils wunderschön. Dass Balkonien da nicht mithalten kann, ist irgendwie klar. Aber muss man wirklich einmal um die Welt, um entspannt Urlaub zu machen?

Für alle, die dieses Jahr mal lokal auspannen wollen, haben wir drei Tipps, die mit den meisten Evergreens der Facebook-Timeline durchaus mithalten können.

Dresden und die sächsische Schweiz.

Warum? Weil's wunderschön ist und Kultur und Natur wunderbar verbindet.

Was? Oh, allerhand. Über Dresden muss man vermutlich nicht viele Worte verlieren, außer: Go, Neustadt! Und in der sächsischen Schweiz kann man wandern, picknicken, schwimmen und und und. Geheimtipp: bis zur tschechischen Grenze fahren und dann mit dem Kayak zurück bis nach Dresden paddeln. Riesenspaß und man hat einen tollen Blick auf die Felsformationen am Ufer.

Wann? Ganzjährig. Allerdings machen sowohl Stadtbummel als auch Paddelei bei strahlendem Sonnenschein wesentlich mehr Spaß.

Gipfelstation auf der Zugspitze

Oberbayern und die Zugspitze

Warum? Weil man spektakuläre Landschaften und sagenhafte Gebirgspanoramen direkt vor der Haustür hat.

Was? Mit dem Auto über Herrsching, Andechs und Oberammergau nach Garmisch-Partenkirchen gondeln und überall Pausen machen, wo's schön ist. Besonders empfehlen können wir den Biergarten im Kloster Andechs, die Ammersee-Promenade in Herrsching und natürlich die zahlreichen Beispiele wunderschöner Lüftlmalerei in Oberammergau und Garmisch. Von Garmisch aus geht's dann zur Talstation der Eibsee-Seilbahn, die uns auf die Zugspitze bringt. Das ist für Leute mit Höhenangst zwar nicht der entspannteste Weg nach oben, aber für alle anderen definitiv der schönste. Bei gutem Wetter (und sind wir mal ehrlich, Bergtouren machen eigentlich nur bei gutem Wetter wirklich Sinn, man möchte ja schließlich auch was sehen) hat man schon unterwegs einen sagenhaften Ausblick und wenn man erstmal oben ist, hat selbst der schlimmste Phobiker den Adrenalinpegel vor lauter Glückseligkeit wieder auf Normalnull gebracht. Sehr praktisch: auf der Zugspitze gibt's Deutschlands höchsten Biergarten, einen Laden, in dem man Mützen kaufen kann (Merke: ab einer gewissen Höhe ist es windig und kalt. Sogar im Sommer. Hätte man vorher wissen können. Für alle, die nicht so schlau waren gibt es vor Ort Mützen zu kaufen.), ein Museum und eine riesige Aussichtsplattform. Runter geht's dann auf der anderen Seite, erst mit der Gletscherbahn und dann mit der Zahnradbahn. Nicht ganz so furchteinflößend wie die Auffahrt, aber genauso schön.

Wann? Ganzjährig. Hauptsache die Sonne scheint.

Die Zugspitze im Sonnenschein

Mittelrheintal - Von Bingen nach Boppard

Warum? Weil es einen Grund gibt, warum tausende von Touristen hier jedes Jahr aufschlagen.

Was? Ab nach Bingen und von da aus mit dem Auto, Rad oder zu Fuß am Rhein entlang Richtung Norden. Im Mittelrheintal schlängelt sich der Rhein durch ein relativ schmales Tal voller Weinberge und Burgen. Es ist eigentlich fast egal, wo man unterwegs anhält, irgendwas Sehenswertes findet sich immer. Besonders hervorzuheben ist aber zum Beispiel Bacharach, mit seinem wunderschönen und erstaunlich gut erhaltenen Fachwerkkern. Besonderes Schmankerl: Die Jugendherberge ist in der Burg Stahleck untergebracht. Das ist beim Aufstieg mit Rucksack vielleicht eher suboptimal, aber dafür schläft man in einer richtigen echten Ritterburg und hat einen Wahnsinnsausblick auf Stadt und Tal. Ein paar Kilometer weiter liegt St.Goar mit der Burg Rheinfels. Und wenn man wirklich nur eine einzige Burg besichtigen möchte, dann sollte es unbedingt Burg Rheinfels sein. Am Einlass gibt's Kerzen zu kaufen, weil es auf dem Burggelände jede Menge dunkler Geheimgänge gibt, die nicht jeder Tourist sofort findet. Also ruhig ein bisschen Zeit einplanen und die Burg ausführlich erkunden - lohnt sich!
Ein bisschen südlich von St.Goar auf der anderen Rheinseite liegt die Loreley, über die man vermutlich nicht viele Worte verlieren muss. Die Fahrt nach oben lohnt sich insofern, als dass man natürlich wieder eine prima Aussicht hat (ihr merkt schon, wie wir hier unsere Prioritäten setzen, gell?), aber darüber hinaus ist das eben nur ein Felsen mit einer nackerten Bronzeblondine drauf, der nachgesagt wird, Seefahrer einst ins Verderben gelotst zu haben. Brug Rheinfels ist da definitiv spannender.
Übrigens: wer unterwegs ein bissche snacken möchte - am südlichen Ortseingang von St.Goar gibt's rechter Hand einen Imbiss, der die besten Pommes im gesamten Rheintal macht. Für kleines Geld.

Wann? Persönlich finde ich den Frühling am besten, weil dann die Kirschbäume in den Hängen blühen und das Rheintal selten märchenhafter aussieht. Aber das ist ganz subjektiv. Mit Ausnahme der grauesten, verregnetsten Novembertage ist es im Rheintal immer schön. Besonders praktisch ist es, das ein oder andere Winzerfest mitzunehmen oder Rhein in Flammen und die Weinwoche.

Lankartenausschnitt Mittelrheintal

Außerdem bereisenswert und ganz nah: Postdam, München und Dangast.

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