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Impressionen aus Auckland: Mit der Kamera durch Neuseelands Großstadt


Blick auf die Skyline von Auckland

Auckland ist riesig. Und schwer auf ein paar Schlagworte zu reduzieren. Am besten nimmt man sich ein paar Tage Zeit und stromert durch die Viertel. So sieht man am meisten und vor allem auch die Orte, die nicht im Reiseführer zu finden sind.

Der SkyTower aus der Froschperspektive

Ab auf den Turm - Der SkyTower in Auckland

Aucklands Skytower ist das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre, worauf man vor Ort auch mächtig stolz ist. Hochfahren sollte man schon, die Aussicht ist noch besser als die von den Vulkanhügeln aus. Und wer besonders wild drauf ist kann sich entweder von der Aussichtsplattform stürzen oder außen einmal drumherum laufen. Neuseeländer lieben den Thrill. Noch lieben sie es bloß, Touristen dabei zuzusehen, wie sie sich dabei in die Hose machen. Das ist eine Mutmaßung und muss nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen. Denkbar ist es aber schon...

Blick vom Vulkan auf Auckland City

Auckland - Die Stadt der Vulkane

Die Stadt ist auf Dutzenden - wirklich Dutzenden, 40 oder 50 oder so - Vulkanen erbaut, was für den Touristen toll ist, weil man nämlich bloß auf einend raufklettern muss und schon hat man einen Wahnsinnsausblick auf die gesamte Stadt. 360 Grad Auckland. So weit das Auge reicht. Und dann natürlich noch Meer. Meer und Stadt. Und Vulkane. Auch wenn man Auckland nicht auf Stichworte zusammenschrumpfen kann, könnte man es, wären das: Meer und Stadt und Vulkane.

Vulkanhügel in Auckland

Auckland - Stadt der Segel

Stadt der Vulkane und Stadt der Segel - jaja, Auckland ist vielseitiger als man vermuten mag. 

Die Hafengegend ist toll ausgebaut, mit Promenaden, schicken Cafés und Restaurants, Kunstwerken und immer wieder dem Blick auf die Bucht, das Meer und am Horizont ein paar Inseln. Herrlich zum langschlendern und träumen.

Der Hafen von Auckland
Blick auf den Hafen von Auckland vom Boot aus
Wasser, Boote und Skyline - Eine fantastische Kombination in Auckland

Shoppen auf der Queenstreet in Auckland - Ein Muss

Und wenn man genug hat vom Träumen und Schlendern - das Zentrum ist nicht weit. Hier kann man sich in schönster Metropolenatmosphäre beim Shoppen verlieren und  dem Touristenkonsum fröhnen. 

Selbst wenn man die Queen Street dreimal hoch und runter läuft, hat man sicher noch nicht alle Läden gesehen. Und was man auf gar keinen Fall versäumen sollte: die schnuckeligen Seitenstraßen! 

Spiegelbild einer Einkaufsstraße in Auckland

Auckland - Ein Mischmasch der Stilrichtungen

Wei die Stadt so groß ist, mag mancher befürchten, es handele sich um einen Betondschungel, kalt und anonym. Aber ich kann euch beruhigen: Auckland ist alles andere als das. Die Stadt ist hübsch und zwar auf ganz viele verschiedenen Arten. In der Innenstadt völlig anders als in Parnell oder Mt Eden. Niedliche, bunte Holzhäuser, gepflegte Grünanlagen und immer wieder Vulkane und das Meer. Ja, die Stadt kann schon was.

Außenansicht eines alten Hauses
Häuserreihe in Auckland
Blumen am Straßenrand

Auckland kann auch Grün!

Wir waren jetzt schon auf Vulkanen, sind durch den Hafen auf Segelbooten gedüst und haben vom SkyTower ganz Auckland gesehen. Und was nicht nur vom SkyTower auffällt - Auckland ist auch unheimlich grün. Viele große Parks sind über das ganze Stadtgebiet verteilt.

In den Parks ist dann vor allem Schattentanken angesagt, denn das Wetter in Auckland ist meist strahlend schön, aber selbst bei Wolken hat es die Sonne über Auckland in sich. Deshalb sind die schattigen Plätzen unter den vielen Bäumen eine willkommene Abwechslung bevor man wieder auf die nächste Fähre oder in das nächste Kajak steigt.

Blick in die Bäume
Der Sytower im Hintergurnd zwischen Ästen hindurch zu sehen
Kajak im Wasser am Ufer von Auckland

Ein paar Tage Auckland...

Neuseeland an und für sich ist ja schon der Traum eines jeden Reisenden (ahem, räusper), aber genau wie Wellington hat auch Auckland viel mehr zu bieten als man auf der Durchreise mitkriegt. Wer also lieber nicht sechs Wochen am Stück Tag für Tag im Wohnmobil einer Attraktion nach der anderen hinterherhecheln mag, der plant einfach mal ein paar Tage für Auckland ein und wird das ganz sicher auch nicht bereuhen!

Unsere Vorschläge für ein paar Tage in Auckland:

Am Ankunftstag in Auckland nach dem langen Flug den Jetlag besiegen, indem man nicht direkt ins Bett fällt, sondern auf den SkyTower hochfährt. Schon der Fahrstuhl bietet eine kleine Höhenüberraschung.

Am zweiten Tag früh raus aus den Federn und eine der Hafenrundfahrten buchen. Am Nachmittag das Stadtzentrum zu Fuß erkunden und ein wenig shoppen...

Der dritte Tag steht im Zeichen der Vulkane. Ab zum Mt Eden mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und sich selbst davon überzeugen, dass Auckland auf Vulkanen erbaut ist. Danach einfach direkt ins After-Work-Bar-Leben eintauchen und mit den Kiwis den Nachmittag ausklingen lassen.

Jetzt darf es am vierten Tag auch wieder Wasser sein. Ab auf die Fähre nach Waiheke und die kleine Insel und ihre Künstler entdecken.

Hach, und und und :-)

Kunstwerk auf einem Platz in Auckland
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Kommentare

  • sonja
    25.11.2016 | 07:39 Uhr
    Wow hat ein wenig Ähnlichkeit mit Shoreditch in London! Weiß nicht ob du das kennst aber es erinnert mich ein wenig an die Gegend. auch sehr jung und sehr hipp und das Zentrum ist die bricklane. Kannst ja mal googlen und die Bilder vergleichen. Eine Frage hätt ich doch und zwar wollt ich dort immer hin, weiß aber nicht genau wo sich das befindet. :-) sonja