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Hamburg: Eine Städtereise - Unser Kurztriptipp im Norden Deutschlands


Sonnenschein überm Wasser bei Hamburg

Hamburg - Ein Wochenendtrip ist Pflicht, nicht nur bei Sonnenschein

Hamburg, meine Perle, du wunderschöne Stadt...jaja, da ist was dran, Hamburg kann schon was. Grund genug, unserer Perle endlich einen Kurztriptipp zu widmen!
Hamburg eignet sich super für ein verlängertes Wochenende und ist von Düsseldorf aus auch super zu erreichen: mit dem Flieger dauert das gerademal eine knappe Stunde. Und ist man erst mal da, hat man die Qual der Wahl: Musical, Museen oder doch lieber auf die Reeperbahn? Wir haben da mal ein paar Tipps für euch zusammengestellt:

Ab ins Museum, ab ins Auswanderermuseum Ballinstadt in Hamburg

Auswanderermuseum Ballinstadt. Lohnt sich. In jeder Hinsicht. Das Museum liegt etwas südlich des Zentrums, in Hamburg-Veddel, ist aber gut mit der S-Bahn zu erreichen und schon von der Haltestelle aus zu sehen.
  
Der Hamburger Hafen war schon immer einer der größten Auswandererhäfen Europas. Von hier zog es tausende Menschen aus allen Regionen Deutschlands und der angrenzenden Länder nach Übersee. Das hat natürlich in der Stadt Spuren hinterlassen. Ballinstadt bietet einen Einblick in das Leben der Auswanderer, während sie auf eine Schiffspassage warteten, erzählt, mit welchen Widrigkeiten sie zu kämpfen hatten, woher sie kamen und was sie mitnahmen.
Die Geschichten werden sehr persönlich erzählt und Einzelschicksale verdeutlichen den enormen Aufwand, der nötig war, um, sagen wir, aus Ostpreußen nach Nordamerika auszuwandern. Nicht selten machten sich die Männer und Frauen zu Fuß auf den Weg nach Hamburg – da kommen dann schon mal ein paar hundert Kilometer zusammen.

Was sie erwartete, wenn sie das Geld für die Reise beisammen hatten wird ebenfalls gezeigt: in nachgebauten Schiffskojen kann man nachempfinden (oder es zumindest versuchen), wie sich die Auswanderer auf der wochenlangen Überfahrt gefühlt haben müssen.

Alles in allem mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet und gut strukturiert aufgebaut. Auch für Kinder interessant!

Plakat für das BallinStadt Museum Hamburg

Hey Hamburg, Philarmonie mir nicht, sonst Elbe ich Dich!

Zur Elbphilarmonie wandert man am besten durch die Hafen-City. Dann hat man sich die schnieken Neubauten nämlich auch gleich angeguckt. Das Konzertgebäude selbst sieht, allen Kritikern zum Trotz, schon ziemlich cool aus. Wer ein Ticket ergattert, soll bitte mal reingehen und berichten – würde mich interessieren, ob’s von innen so schön ist, wie von außen.

Elbphilarmonie - noch mit Gerüst

Außer Blankenese nix gewesen, ganz und gar nicht!

Wenn man an der Elbe entlang gen Norden spaziert kommt man nach knapp sieben Kilometern nach Blankenese, einem oftmals als ein wenig versnobten Luxusvorort von Hamburg verschrienem Dörfchen, das sich lieblich in die Hügel am Elbufer bettet.

Ich fahre eigentlich jedes mal, wenn ich in Hamburg bin nach Blankenese, einfach, weil es so schön ist.
Zwischen den (oftmals sehr alten Kapitäns-) Häusern führen schmale versteckte Wege durch die Hügel und zu schönen Aussichtspunkten.
Viele kleine Läden biete Kunsthandwerk feil und in den zahlreichen Cafes am Elbufer kann man hervorragend den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Sehr zu empfehlen ist, die Strecke am Elbufer mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Blankenese vor den Toren Hamburgs

Hafenrundfahrt und Reeperbahn - wie kann Hamburg ohne?!

Um eine Hafenrundfahrt kommt man in Hamburg wirklich nicht herum. Sollte man auch nicht, denn es ist schon toll, an den Riesenfrachtern vorbei zu schippern und sich die Seeluft um die Nase wehen zu lassen. 

Der Hamburger Hafen
Der Hamburger Hafen bei Nacht

Und noch ein wirklich obligatorisches Ziel ist die Reeperbahn. Nicht zum Saufen, nein, sondern wegen der wirklich großartigen „Hurentouren“. Das klingt verwerflicher als es ist: als mittelalterliche Huren verkleidete Stadtführerinnen erzählen auf einem Spaziergang kreuz und quer durch das Viertel rund um den Kiez von der Geschichte der Prostitution in Hamburg, warum die Reeperbahn heißt, wie sie heißt, und welche Kiezgrößen wieso das wesen der Stadt geprägt haben.
Nur minimal anzüglich, historisch spannend und ziemlich witzig. 

Zum Ausklang des Tages kann man dann noch einen Abstecher in die Speicherstadt machen und in einem der zahlreichen Restaurants zu Abend essen. 

Schriftzug auf Häuserwand in der Speicherstadt
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