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Lake Matheson - Der Spiegelsee bei den Gletschern auf der Südinsel Neuseelands


Natur pur mit Bergen am Horizont
Der Weg zum Lake Matheson mit Sicht auf den Franz Josef Gletscher

Idyllisch gelegen und umringt von Natur pur - Lake Matheson

Letzte Woche haben wir euch Neuseelands blauesten See vorgestellt, den Lake Pukaki. Heute geht's zum vermutlich meistfotografierten See, dem Lake Matheson. Von dem kleinen Touristenort Franz Josef sind es ca. 40 Minuten und vom noch kleineren Fox Glacier gerade mal 8 Fahrminuten - und der See ist gut ausgeschildert. Schon der kurze Weg zeigt, wie wundervoll Lake Matheson gelegen ist. Lake Matheson liegt, wie eigentlich alles auf der Südinsel, extremst idyllisch zu Füßen der Southern Alps.

Hinter dem Parkplatz am Lake Matheson Cafe (gerne dort einkehren, für super lecker empfunden) beginnt der Spazierweg, der einmal um den ganzen See führt. Ungefähr eine Stunde sollte man dafür einplanen. Aber durch die ganzen Foto-Stopps natürlich 3-4 Stunden. Es kommt darauf an, von welcher Seite man den durch und durch grünen Rundweg beginnt, bis man das erste Mal einen Blick auf den so bekannten Spiegelsee werfen kann. Denn viel des Weges geht durch dichten, wilden und grünen Wald. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

Der Lake Matheson umringt von grüner Natur

Das perfekte Wetter für das perfekte Foto vom Lake Matheson

Besonders beliebt ist der See, weil sich bei besten Wetterbedingungen Mt Cook nebst Nachbarbergpanorama in ihm spiegelt. Und zwar so richtig.

Wir waren natürlich an einem Tag vor Ort, an dem sich Neuseelands höchster Gipfel schamhaft in eine dicke Wolkendecke hüllte und sich der Spiegelung verweigerte. Passiert, kann man nicht ändern. Ist auch nicht so schlimm, weil sich Lake Matheson an und für sich dicke lohnt.

Aber wie muss das Wetter nun für das perfekte Bild sein? Leider müssen gleich zwei Bedingungen erfüllt sein. Der Mt Cook sollte sich wolkenfrei vor blauem Himmel präsentieren, damit er sich perfekt im tiefblauen Wasser des Lake Matheson spiegelt. Doch blauer Himmel reicht nicht aus! Es sollte keine einzige Brise gehen, denn sonst wird das Wasser des Sees aufgewirbelt und die glatte Oberfläche, die für die perfekte Spiegelung gebraucht wird, ist von kleinen Wellen 'zerdellt'.

Blick auf den Lake Matheson

Die Umgebung vom Lake Matheson

Folgt man dem Weg, den man gekommen ist, weiter Richtung Strand, gelangt man zum Gillespie Beach. Ein Teil der Strecke ist durchaus abenteuerlich, aber auch ohne Vierradantrieb zu bewältigen. Das, oder wir hatten einfach nur sehr viel Glück.

Gillespie Beach ist großartig, weil wild und einsam und ganz anders als andere Strände.

Der Kiesstrand Gillespie Beach

Hier an der Westküste krachen die Wellen ungestüm gegen die Felsen, während man selbst hübsch behaglich auf Kieseln hockt und sich des Panoramas erfreut. Auch von hier kann man übrigens die Berge sehen. 

Blick auf die Bergspitzen von Gillespie Beach

Und auf dem Rückweg vom Gillespie Beach fährt man direkt auf den Franz-Josef-Gletscher zu und hat einen der besten Blicke überhaupt auf den Gletscher. Der Franz-Josef-Gletscher ist übrigens der einzige Gletscher weltweit, der mitten im Regenwald endet.

Wer den Abstecher zum Strand aber nicht macht, einfach mit dem Auto ca. 800 Meter Richtung Beach und nicht gen Franz-Josef-Stadt fahren und schon eröffent sich irgenwann in der Heckscheibe der traumhafte Blick auf den Gletscher. Wissen kaum welche - und wir haben es auch nur durch Zufall rausgefunden. Glück muss man halt manchmal haben.

Und schon ein toller Anblick, voller Kontraste und das alles ohne besonders weit fahren zu müssen.

Lake Matheson und Umgebung sollte deshalb auf keinem Neuseeland-Trip fehlen!

Blick auf den Franz Josef Gletscher unmittelbar am Lake Matheson
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