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Neuseelands Süden - Ein Roadtrip entlang der grünen Küste der Südinsel Neuseelands


Der berühmte Regenschirm in Invercargill auf der Südinsel

Invercargill - Ein besonderes Tor in den Süden

Invercargill liegt im äußersten Süden der Südinsel und wird von vielen Reisenden gerne ignoriert oder maximal als Ausgangspunkt für Trips nach Steward Island benutzt. Ein wenig ist das nachvollziehbar, so richtig hübsch ist Invercargill nicht, aber das heißt nicht, dass es nicht seinen ganz eigenen Charme hat.

Entlang der Hauptstraße finden sich einige, überraschend gute Pubs, in denen man hervorragend Einheimische kennen lernen kann - Touristen hat's wie gesagt nicht so wahnsinnig viele. 

Schriftzug auf Glasscheibe

Man muss hier auch keine vier-fünf Tage einplanen, aber für einen Stadtrundgang sollte man schon eine kleine Reisepause einlegen. Oft finden sich neben eher industriellen Gebäuden aus den fünfziger Jahren (die wohl weltweit eine eher langweilige architektonische Epoche gewesen sein müssen) hübsche Kolonialüberbleibsel.

Blaues Industriegebäude in Invercargill

Das vergleichsweise rauhe Klima trägt zum Charme der Stadt bei, als südlichste Stadt Neuseelands ist Invercargill am dichtesten dran an der Antarktis. Die berüchtigten Southerlies kommen hier zu allererst an. 

Bunte Flora in Invercargill
Steinkunst in Invercargill
Schriftzug und Gemälde eines Tuataras auf einer Hauswand

Doch auch trotz des eher industriellen Charakters hat Invercargill definitiv hübsche Ecken - den Stadtpark zum Beispiel, durch den man prima joggen kann und der mitten in der Stadt sogar richtige kleine Waldgebiete beinhaltet.

Von Invercargill nach Bluff - Ab in den südlichesten Süden

Fährt man Invercargill aus gen Süden, landet man automatisch in Bluff, dem nun wirklich südlichsten Dörfchen Neuseelands. Bluff verheißt wenige Meter nach dem Ortseingang erstmal nichts aufregendes, fährt man doch zunächst an Industriegebieten und Neuseelands größter Aluminimhütte vorbei. Aber sowie man die tatsächlichen Wohngebiete erreicht wird's tatsächlich hübsch! 

Die künstleriche Ankerkette von Bluff

Die Faveaux Street ist an einem schönene Sommertag idyllisch und wunderschön. Die Überfahrt nach Steward Island ist allerdings legendär stürmisch und nix für Leute, die zur Seekrankheit neigen. Die See hier ist rauh und oft turbulent. 

Blick aufs Meer
Die Küste auf der Südinsel

Von Bluff in die Catlins - Der Süden zeigt sich grün!

Von Bluff aus fahren wir zurück gen Norden und an der Neuseeländischen Ostküste entlang in die Catlins, die eines der am besten gehüteten Geheimnisses des Landes sind.

Von den Hauptverkehrsstraßen links liegen gelassen führt ein Netz von Gravel Roads durch die wunderschöne Landschaft. Sanfte, grasüberwachsene Hügel wechseln sich mit tiefen Wäldern ab, die Küste hat was von Nordsee meets Karibik: Dünen plus türkisfarbene See.  

Ein Leuchtturm erhebt sich über den grünen Grasflächen im Süden
Das Meer zwischen den Dünen

Die Fauna hingegen gibt es weder an der Nordsee noch in der Karibik, die ist 100% Neuseeland. Pinguine, Seelöwen, Wale, Delphine, auch der ein oder andere Hai - gibt's hier alles. 

Informationsschilder über die Flora und Fauna im Süden
Schild, das vor Pinguinen warnt

In Fachkreisen weltberühmt ist der versteinerte Wald, den man hier auf dem Bild erkennen kann. Was da liegt ist ein Baum und ein paar Millionen Jahre alt.

Der versteinerte Wald an der Südüste der Südinsel

Traumhafte Buchten in den Catlins - Unser Neuseeland-Geheimtipp

Besonders toll an den Catlins sind die vielen wirklich traumhaften Buchten, die man meisten wirklich ganz für sich allein hat. Ganz selten sieht man mal einen vereinzelten Surfer oder Spaziergänger. Viele Strände sind auch nur über Schleichpfade zu erreichen, und jeder Abstecher lohnt sich hier, daher ruhig ein bisschen mehr Zeit einplanen, wenn man durch die Catlins fährt.

Ausblick über die Südküste
Der Strand an der Küste
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