Unvergessliche Momente auf Sulawesi

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Travel Hacks - Tipps für sicheres und entspanntes Reisen


Wer viel reist, macht viele Fehler. Aber das Tolle an Fehlern ist ja, das man daraus lernt und beim nächsten Mal gleich viel schlauer ist. Okay, vielleicht nicht direkt beim nächsten Mal, aber früher oder später hat man dann endlich den Dreh raus und weiß, wie man die nervigsten Reisepannen vermeidet.

Wobei ‘Reisepannen’ ein breit gefächerter Begriff ist: das reicht vom völlig überpackten Koffer (Koffer! Ohne Rollen. Ja, wir reisen schon SO lange.) bis zum verfehlten Dresscode (merke: Funktionskleidung ist ein dickes fettes NO NO. Außer ihr trekkt gerade durch das isländische Hochland).

Im Laufe der Zeit haben wir eine ganze Reihe super nützlicher Travel Hacks ausprobiert und auf Herz und Nieren getestet. Hier also nun unser best of Reisetipps und -tricks:

Blick aus dem Flugzeug auf Flügel über Berglandschaft

1. Vorhängeschloss

Pack ein Vorhängeschloss ein. In den meisten Backpacker-Unterkünften kannst du deine Sachen in einem Schließfach sichern, allerdings vertraue ich nur meinem eigenen Vorhängeschloss.

2. Ab zur Touristeninformation

Auch wenn’s super touristisch klingt: als allererstes pilgern wir zum lokalen Touristenbüro. Da gibt’s nämlich nicht nur kostenlose Stadtpläne (die echt was taugen), sondern meistens auch City Tourist Cards, mit denen man zu ermäßigten Tarifen die Sehenswürdigkeiten abklappern kann und die meistens auch Rabatte in Restaurants und Bars ermöglichen. Gerade für Reisende mit knappen Budget eine super Gelegenheit, Geld zu sparen und trotzdem viel zu sehen.

3. Günstig Übernachten

Apropos “viel sehen”: wer Hotels vermeiden möchte, der sucht sich eine Unterkunft via airbnb oder probiert sich als Couch Surfer - letzteres hat den charmanten Vorteil, dass es zum einen kostengünstiger ist und dich zum anderen in Kontakt mit Einheimischen bringt, die fast immer die allerbesten Tipps zur Hand haben, wenn es darum geht, zu entscheiden, was man sich wohl alles anschauen sollte und was sich eher nicht lohnt.

4. Kleidung

Kleide dich wie ein Einheimischer. In den allermeisten Fälle heißt das: lauf halt rum, wie du auch zuhause rumlaufen würdest. Keine Funktionskleidung auf dem Champs d’Elysee, keine Trekkingschuhe auf der Piazza San Marco, keine dicken Klunker an den Ohren und bitte keine auffällig teuren Kamera-Taschen um den Hals baumeln haben. Jeans und T-Shirt reichen aus, um wie ein ganz normaler Einheimischer zu wirken und Taschendiebe entsprechend zu täuschen. Aufpassen bei Handtaschen: am besten eine mit stabileren (d.h. weniger leicht zu durchtrennenden) Trägern wählen und immer auf der der Straße abgewandten Seite tragen.

5. Geld und Wertsachen schützen

Geld und andere Wertsachen kann man prima in leeren Sonnencremeflaschen verstecken. Vermeintlich volle Windeln eignen sich hierfür auch ganz hervorragend. Natürlich vor allem, wenn man mit Kind unterwegs ist, aber auch sonst. Die Anzahl gestohlener voller Windeln weltweit ist infinitesimal gering. Egal ob ein Kind in der Nähe gesichtet wurde oder nicht. (Diese Statistik habe ich mir gerade selbst ausgedacht aber es soll erst mal einer kommen und sie widerlegen!)

6. Duct Tape

Duct Tape ist des Reisenden bester Freund. Wusste schon MacGyver und der ist ja bekanntermaßen unser aller Vorbild, wenn es um DIY-Überlebenstricks geht. Mit Duct Tape wurden schon Zelte, Schuhe, Segel, Brillen, Rucksäcke, Kleidungsstücke, Autos, Fahrradreifen, Brieftaschen und Mützen geflickt. In Extremsituationen kann Duct Tape sogar Wunden zusammenhalten, aber es muss dann schon wirklich eine Extremsituation sein. Ausbruch eines Supervulkans, nahender Weltuntergang oder so was.

7. Schal bzw. Halstuch

Das nützlichste und vielseitigste Kleidungsstück eines jeden Reisenden ist…genau, der Schal. Nicht das olle Wollding, das euch Omma Weihnachten 1982 unter den Baum gestrickt hat, sondern eher das leichte aber stabile Halstuch, das durchaus auch mal als Sarong fungieren kann. Mit so einem Schal kann man sich wärmen, abtrocknen, am Strand liegen, vor der Sonne schützen, verbinden, bekleiden, einen Rucksack basteln und noch so vieles mehr. Und das beste: die Dinger passen in jedes Handgepäck und nehmen so gut wie keinen Platz weg. Klarer Nutzenvorteil!

8. Online organisiert reisen

Unterwegs verliert man gerne mal seinen Krempel. Oder er wird einem geklaut. Kommt vor, kann man manchmal einfach nicht vermeiden. Umso smarter, wenn man vor Antritt der Reise Fotos von allen wichtigen Dokumenten gemacht und in seiner Dropbox, im Emailpostfach oder jedweder anderen Cloudlösung abgelegt hat. Übrigens: wer seine iPhone-Fotos regelmäßig in die Cloud hoch lädt (oder automatisch hochladen lässt) verliert sie nicht, wenn das iPhone geklaut wird.

9. Hotelseifen einstecken

Diese niedlichen kleinen Hotelseifen kann man in den Schmutzwäschebeutel stecken, bevor man wieder nach Hause fliegt. So verhindert man, dass bei der Ankunft zuhause der Koffer riecht wie das ungelüftete Zimmer eines pubertierenden Teenagers.

10. Unterhosen im Handgepäck

Immer, aber wirklich immer, sollte man zwei-drei Extraunterhosen ins Handgepäck packen. Egal wie lange die Reise ist und egal, wie viel Vertrauen man in das Gepäckhandling der Airline hat. Ach was, vier-fünf Unterhosen. Nehmen nicht viel Platz weg und beruhigen ungemein, wenn man denn mal wieder der letzte am Gepäckband ist.

11. Mantel als Flugreise-Must-Wear

Im Flugzeug am besten einen Mantel mit tiiiiefen Taschen tragen. Da kann man dann alle Notwendigkeiten für unterwegs verstauen (Kindle, Smartphone, Kopfhörer, Ohrstöpsel, Kaugummi, Kuschelsocken, Snacks…) und muss nicht dauernd im Handgepäck wühlen. Außerdem muss man den Mantel dann nicht im Koffer verstauen - die Dinger nehmen ja mitunter ordentlich Platz weg.

12. Die Bank vorher informieren

Bevor man loszieht noch mal eben bei der Bank und/oder dem Kreditkartenanbieter anrufen und seine Reisepläne kund tun. Ansonsten interpretieren die nämlich den Kauf einer Federboa in Rio als ungewöhnliche und vermutlich ungerechtfertigte Ausgabe und sperren provisorisch die Karte in der Annahme, sie sei dir entwendet worden und nun ohne dich auf Reisen. Auch müssen für sehr außergewöhnliche bzw. ferne Länder die Kredit- und Bankkarte gesondert freigeschaltet und eine Höchstgrenze für Geldgeschäfte festgelegt werden.

13. Der "Fragile"-Aufkleber

Wer Gepäck aufgibt, der versehe es mit einem fetten “Fragile”-Aufkleber. Es ist ja allgemein bekannt, wie mit unserem Gepäck auf dem Vorfeld umgegangen wird - nicht eben zimperlich. Wenn es aber als gebrechlich gebrandmarkt wurde, besteht zumindest die Chance, dass es weniger grob durch die Gegend geschleudert wird.

14. Laptop sicher transportieren

Laptops brauchen keine luxuriöse Laptoptasche, man kann sie auch prima in Umschlägen mit Luftpolsterfolie transportieren. Ihr wisst schon, diese Luftblasendinger, die man so gerne ausdrückt? Die gibt’s für wenig Geld im Postamt um die Ecke und zwar auch in Laptopgröße. So ist euer wertvollstes Gut (kommt schon, wem machen wir hier etwas vor?!) nicht nur sicher verpackt, sondern auch diebstahlgeschützt - wer klaut schon einen ollen knittrigen Umschlag?!

15. Ziploc-Beutel

Ziploc-Beutel eignen sich hervorragend, um Kameras vor Regen zu schützen - und trotzdem Fotos zu machen. Überhaupt sind Ziploc-Beutel super für unterwegs - am besten ein paar in unterschiedlichen Größen immer dabei haben, nehmen so gut wie keinen Platz weg, wiegen nix und sind immer nützlich.

16. Schreibutensilien

Im Handgepäck immer einen Kuli dabei haben, um die Zollformulare kurz vor Landeanflug ausfüllen zu können. Die Flugbegleiter haben meistens keinen zur Hand oder sind zu busy, um dir einen zu organisieren.

17. Rollen anstatt falten

Wer seine Klamotten im Koffer rollt statt faltet spart erwiesenermaßen Platz und kann mehr mitnehmen. Win-Win-Situation. Nur noch geschlagen durch die Verwendung von Vakuumbeuteln, die wir ebenfalls wärmstens empfehlen.

18. Pröbchen haben auf Reisen ihre Berechtigung

All die Tübchen, Pröbchen und Minipackungen, die man Zeit seines Lebens in einem verstaubten Körbchen im Badezimmerschrank ansammelt machen plötzlich Sinn, wenn man anfängt, viel zu reisen: die erfüllen nämlich sämtliche Handgepäcksvorschriften mit links und nehmen nur auf dem Hinflug Platz weg, weil man sie bis zum Rückflug aufgebraucht hat. Das ergibt mehr Platz für Mitbringsel und Souvenirs und ist deshalb auch dringend anzuraten.

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Kommentare

  • Laura
    26.07.2016 | 08:56 Uhr
    Ganz tolle Tipps, auf die jeder achten kann und auch sollte. Vielen Dank dafür.