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Mit dem Auto durch den Winter - Unsere Tipps bei Frost und Kälte


Man kann zwar im Rheinland noch nicht wirklich von einem Winter sprechen, aber wer weiß, vielleicht kommt da ja noch eine Ladung Schnee und Eis auf und zu. Frei nach dem Motto 'Vorsorge ist besser als Nachsorge' hat Paul für Sie die wichtigsten Tipps zusammen getragen, wenn es darum geht, Ihr Auto sicher durch den Winter zu bringen:

1. Das wichtigste Equipment prüfen

Im Winter kommt es viel häufiger zu Unfällen als im Sommer. Warndreieck, -weste und Verbandskasten sind zwar sowieso schon Pflicht, aber scheuen Sie doch noch einmal sicherheitshalber nach, ob auch wirklich alles vollständig ist. Im Notfall sollte man besser nicht ohne dastehen.

2. Wenn das Türschloss eingefroren ist...

Türschlösser frieren schon mal zu, die Biester. Ist aber natürlich kein Weltuntergang. So kommen Sie trotzdem in Ihr Auto:

  • Schon die Beifahrertür ausprobiert? Manchmal friert nur das Schloss auf einer Seite zu.
  • Autoschlüssel kurz über ein Feuerzeug halten hilft auch. 
  • Wenn das nicht hilft, zur nächsten Tankstelle pilgern und Autoschlossenteiser kaufen. Der ist meist nicht teuer und wird direkt ins Schloss gespritzt. (Übrigens gibt's Enteisungssprays auch für die Fenster. Wer also nicht Kratzen will, investiert ein paar Euronen und sprüht stattdessen.)
  • Bitte nicht das Schloss anhauchen, in der Hoffnung, das würde zur Enteisung beitragen: das Gegenteil ist der Fall. Die Feuchtigkeit Ihres Atems gefriert sofort und trägt allerhöchstens dazu bei, das Schloss noch effektiver zu vereisen.
  • Rohe Gewalt ist ebenfalls keine Lösung. Bitte nicht mit dem Schlüssel wild im Schloss rumstochern. Ein vereistes Schloss ist tausendmal besser als ein abgebrochener Schlüssel. Vom Scheiben einschlagen raten wir auch ab, aber das haben Sie sich vermutlich bereits gedacht.
  • Gegen das Einfrieren der Gummis im Türrahmen hilft es übrigens, wenn Sie die vorher mit Glyzerin abreiben. Nicht zuviel nehmen, ein paar Tropfen reichen völlig.

 

3. Was sollte ich im Winter in meinem Auto haben

Wolldecke, Lederschwamm und Eiskratzer im Auto lagern. Gerade erst wieder in den Nachrichten: das Winterchaos in den USA. Vor allem die Südstaaten wurden von den extremen Temperaturen und Witterungsbedingungen überrascht. Verkehrsmeistereien sind dort nicht ausgestattet, wie das beispielsweise hierzulande der Fall ist. Räumfahrzeuge gibt es wenn überhaupt zu wenige und Streusalz mit Sicherheit nicht in dem Ausmaß, in dem es nötig wäre, wollte man das dichte Straßennetz rund um Atlanta schneefrei halten. Tausende Menschen saßen stundenlang in ihren Autos, für Wege, die normalerweise nur ein paar Minuten dauern. Und das bei eisigen Temperaturen.
Das kann aber nicht nur in den USA passieren, sondern auch bei uns in Mitteleuropa. Gut, wenn man dann eine warme Decke zur Hand hat. Der Lederschwamm hilft dabei, die Scheiben von innen zu säubern, wenn sie beschlagen sind und der Sinn eines Eiskratzers muss hier wohl kaum erläutert werden. 

4. Immer für Licht sorgen

Glühlampensets für die Scheinwerfer gibt's an jeder gut sortierten Tankstelle für wenig Geld. Braucht man nicht? Vielleicht. Vielleicht aber doch und dann ist es vor allem Winter, wo es Tage gibt, an denen es gefühlt gar nicht richtig hell wird, ganz besonders sinnvoll. Ab in den Kofferraum damit und im Notfall nicht das Nachsehen haben. Und wenn wir schon beim Thema Licht sind: Eine Taschenlampe dabei zu haben, ist durchaus eine gute Idee.

5. Finger schützen, denn die sind besonders kälteempfindlich

Handschuhe! Richtige, stabile Arbeitshandschuhe, mit denen man auch mal einen Reifen wechseln kann. Gibt's in jedem Baumarkt und natürlich auch an Tankstellen und Sie werden sich selbst für soviel Voraussicht loben, wenn Sie das erste Mal morgens eine halbe Stunde damit zugebracht haben, Ihre völlig vereiste Scheibe freizukratzen. Mit nackten Fingern merkt man nämlich irgendwann nicht mehr, wo der Eiskratzer aufhört und die Hand anfängt.

6. Manchmal ist der Winterreifen nicht genug

Schneeketten. Muss ich nicht viel zu schreiben, oder? In manchen EU-Staaten ist zumindest das Mitführen im Winter verpflichtend, manchmal sogar das Fahren mit Schneeketten bei entsprechenden Wetterbedingungen. Eine Investition die sich lohnt, Schneeketten kommen nie aus der Mode.

7. Immer gut verkabelt sein

Schon mal erlebt? Das Auto will und will einfach nicht anspringen? Was braucht man da? Richtig, Überbrückungskabel. Nicht nur im Winter natürlich, aber da ist es besonders ärgerlich, wenn man in der Kälte im Dunkeln steht und warten muss, bis einer vorbeikommt, der ein Überbrückungskabel dabei hat.

8. Selber ziehen und gut gezogen werden

Das gleiche gilt natürlich für ein gutes Abschleppseil. Hoffen wir, dass Sie es nie brauchen werden, aber wenn doch, dann war es gut, dass Sie eines im Kofferraum hatten.

9. Gewappnet sein für's Freischaufeln

Ok, es schneit selten so richtig viel und wir mussten noch nie unser Auto irgendwo ausgraben, aber ganz unmöglich ist das auch nicht. Für den Fall der Fälle: ein kleiner Klappspaten nimmt nicht viel Platz weg.

10. Immer für gute Sicht sorgen

Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage auffüllen. Geht ganz leicht und ist schnell gemacht. 

11. Mit Sand aus dem Schnee

Ein oder zwei kleine Sandsäcke dabei haben. Sandsäcke? Ja is' denn schon wieder Hochwasser? Natürlich nicht. Aber wenn Sie sich im Schnee festgefahren haben, hilft es, einen kleinen Sandsack als Anfahrhilfe vor die Räder zu schieben und schon kann's weiter gehen. Kostet nicht viel, nimmt kaum Platz weg und sorgt immer für Gesprächsstoff. 

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