Unvergessliche Momente auf Sulawesi

Unberührte Inselwelten und uralte Rituale

Unvergessliche Momente auf Sulawesi

Red Rocks Walkway - Fototour zu den Red Rocks ins Wellington, Neuseeland


Aussicht auf Brooklyn in Wellington

Wir sind zu den berühmten Red Rocks an der Südküste Wellingtons gewandert und haben das Ganze für euch fotografisch dokumentiert.

Los geht's in Brooklyn mit Blick auf die bekannteste Windturbine in Neuseeland :-) Das Windrad ist ein absolutes Wahrzeichen von Wellington und wird von den Bewohnern fast verehrt. Bald wird es ausgetauscht und alle sind schon ganz gespannt...

Wanderweg zu den Red Rocks umgeben von einem Zaun und vielen Bäuemn

Wellington ist umgeben von grünem Hügelland. Von oben sieht das ein bisschen so aus, als würde da ein sehr faltiger, alter Drache unter der Erdoberfläche schlummern. Gerade und eben ist hier gar nix. Und genauso windet sich der Wanderweg durch die Berge: mal geht es steil nach unten, dann wieder nach oben, um eine Bergkuppe rum, schräg am Hang um den nächsten Berg rum, die Aussicht immer wieder anders, immer wieder neu.

Kunst auf einem Berg mit Aussicht über Städte und Berge

Und immer wieder hat man atemberaubend schöne Ausblicke auf Neuseelands Hauptstadt, die sich gemütlich in der Sonne räkelt - vorausgesetzt natürlich, man wandert bei gutem Wetter. Bei schlechtem kann man natürlich auch losziehen, aber von befestigten Wegen kann dann keine Rede mehr sein. 

Blick auf die Südinsel vom Red Rocks Walkway

Oben an Wellingtons beliebtester Windturbine findet man eine hilfreiche Wandertafel: alle Wege schön übersichtlich aufgemalt, mit Längenangaben, voraussichtlicher Wanderdauer und Anspruch. 'Challenging' soll der Red Rocks Wanderweg sein, sieht gar nicht so wild aus, kann man doch einfach mal probieren, oder?

Blick über den Red Rocks Walkway in Wellington

Und tatsächlich, die ersten Meter sind so gar nicht challenging, sondern schöner befestigter Fußweg. Bisschen steil, sicher, aber das muss man ja nun jeder Wanderung zugestehen, zumal, wenn sie durch die Berge führt.

Etwa zwei Kilometer hinter der Turbine geht's dann aber los. Der eigentliche Weg zweigt von der hübsch befestigten Privatstraße ab und schwingt sich in einer imposanten Rechtskurve um einen Berghang. Das alleine wäre noch nicht so dramatisch, aber der Weg besteht aus Sand, Geröl und losem Schotter. Jeder Schritt muss sitzen, ansonsten landet man auf dem Allerwertesten oder gar im Busch. 

Der Red Rocks Walkway in Wellington

Vor allem die steilen Abschnitte, unabhängig davon ob es bergauf oder bergab geht, sind deswegen durchaus anstrengend und nur mit festem Schuhwerk ratsam. Aber das sollte niemanden abhalten, denn immer wieder spaziert man Berggrate entlang und hat ein spekatkuläres Rundum-Panorama: die Stadt im Osten, die Kaikoura-Ranges auf der Südinsel vor sich, scheinbar endlose Berglandschaften im Westen und Norden. 

Blick auf die Kaikoura-Ranges auf der Südinsel
bunte Büsche auf dem Weg

Kurz vor dem Ziel wird es nochmal spannend: die dichten gelb-blühenden Büsche sind Immigranten, die sich in der neuseeländischen Flora ausgebreitet haben wie die Karnickel in Australien. Überall sieht man gelbe Tupfer an den Berghängen. Aus der Ferne sind sie wirklich hübsch, von Nahem jedoch ziemlich kratzbürstig und dornig. Ein Teil des Weges führt mitten durch sie durch und da wünscht man sich dann doch ne lange Hose - egal wie warm es gerade ist.

Blick auf die Bays

Wenn man die südlichen Buchten der Stadt sehen kann, hat man es fast geschafft. Die Red Rocks sind jetzt nicht mehr weit.

Die Red Rocks in Wellington direkt am Meer

Ein besonders steiler und rutschiger Abschnitt wartet zum Schluss auf uns: fast einen Kilometer lang geht es bergab. Immer wieder tasten wir uns vorsichtigen Schrittes vorwärts, weil sich Steine lösen, Kiesel unter uns wegrutschen. Aber es lohnt sich: nicht nur waren die Ausblicke jede Mühe wert, nein, die Red Rocks sind für sich schon ein sehenswertes Ausflugsziel.

Mit ein bisschen Glück kriegt man sogar Seehunde zu Gesicht!

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