Unvergessliche Momente auf Sulawesi

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Fünf Gründe warum wir Reykjavik großartig finden - Reisetipp Reykjavik!


Reykjavik Panorama

1. Bunt, bunter, Reykjavik

Reykjavik ist bunt. Überraschend bunt, möchte man fast sagen. Aber wenn man dann bedenkt, dass es einen Großteil des Jahres ziemlich dunkel ist, kann man verstehen, dass Isländer Farbe super finden. Und wenn's nicht bunt genug ist, dann wird man eben selber kreativ. Ergebnis: in Reykjavik haben sich einige außerordentlich talentierte Street Art-Künstler verewigt.

2. Reykjavik hat die perfekte Größe und ist voller Überraschungen

Reykjavik ist klein aber doch groß. Mit nur 120.000 Einwohnern kommt Reykjavik was die Bevölkerungsdichte betrifft, wahrlich nicht an andere Hauptstädte ran. Das muss es aber auch gar nicht, denn hier gibt's alles, was das Herz begehrt und was man auch in den Metropolen anderer Länder findet: Theater, Kinos, Restaurants, Kneipen, Museen, etc. Wie Island das hinkriegt? Obwohl da insgesamt nur 300.000 Menschen leben? Isländer gehen oft mehr als nur einer Beschäftigung nach. Da gibt es Buchhalter, die nebenbei in zwei verschiedenen Bands singen. Oder Kaufleute, die nach Feierabend in einem kleinen Laden ihre Strickwaren anbieten. Oder Regisseure, die außerdem ein Kino speziell für Vulkandokumentationen betreiben. Oder Köche, die malen. Viele Landwirte verdienen sich ein Zubrot, indem sie Ferienzimmer anbieten. Und selbstgemachte Marmelade verkaufen. Und Hochland-Touren anbieten. Und kleine Kunstgegenstände aus Fischleder verkaufen.
Das macht Island - und Reykjavik im Besonderen - zu einem sehr vielseitigen Ort, an dem hinter jeder Ecke mit einer Überraschung gerechnet werden kann. Und meistens mit einer guten. Da entpuppen sich unscheinbare Bars schnell zu einem Geheimtipp für Jazz-Fans und der Hot Dog, den man an der Tankstelle (!) kauft, weil man das Frühstück ausgelassen hat, ist weltklasse. Ganz zu schweigen von der omnipräsenten Fischsuppe.

3. Herzlich Willkommen in Reykjavik

Reykjavik ist ein sehr, sehr toleranter Ort. Egal, ob es sich um abgefahrene Frisuren, verrückte Mode oder unkonventionelle Berufe handelt - hier kann man seinen Leidenschaften nachgehen, ohne dass eine Augenbraue nach oben zuckt oder hinter dem Rücken getuschelt wird. Das geht so weit, dass einem sogar beim Eintrag ins örtliche Telefonbuch jede Menge Freiheiten gewährt werden. Statt einfach nur 'Jonas Sigmundsson' steht dann da 'Jonas Sigmundsson, Drachentöter' oder 'Alda Gudmundsdottir, Prinzessin' oder 'Ingibjörg Eriksdottir, Feenflüsterer'. Natürlich geben die meisten Menschen ihren tatsächlichen Beruf an, aber die Tatsache, dass hier der Kreativität ein gewisser (durchaus beachtlicher) Spielraum gelassen wird, spricht für die Isländer, wie ich finde.

4. Festivitäten in Reykjavik

In Reykjavik finden ständig und dauernd und immer und pausenlos irgendwelche Festivals statt. Könnte ja mal der Anflug von Langeweile aufkommen. Es ist großartig. Und es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei: beim Winter Lights Festival dürfen sich Lichtkünstler aus aller Welt austoben; jedes Jahr im März gibt es den DesignMarch, bei dem isländische Designer ihre Werke ausstellen; im Mai/Juni findet das jährliche Reykjavik Arts Festival statt; musikalischer geht es beim Sónar Reykjavik zu oder dem Reykjavik Jazz Festival; Filmfans freuen sich das ganze Jahr auf das Reykjavik International Film Festival im Herbst; etwas ganz Besonderes ist auch das EVE Fanfest oder das Reykjavik Bacon Festival - ja, richtig gelesen, hier geht's um Schinkenspeck; dann gibt es die Dark Music Days immer Anfang des Jahres; das Reykjavik Fashion Festival im Frühling; das Food and Fun Festival, das Reykjavik International Literary Festival, zu dem durchaus auch schon mal der ein oder andere Nobelpreisträger aufläuft, das Young Art Festival, das Children's Culture Festival und natürlich die Gay Pride. Und ich hab jetzt echt nicht alle aufglistet. Über den Daumen gepeilt kann man sagen: irgendwas ist immer los.

5. Die Lage! Island ist ein Traum an Natur!

Egal, wo man in Reykjavik ist, die Natur ist nie wirklich weit weg. Und ich meine hier nicht sorgfältig angelegte Parkanlagen wie den Englischen Garten in München. Ich meine NATUR. In Großbuchstaben. Hier mal drei Beispiele:

  • Mitten durch die Stadt fließt die Ellida in dem es richtige echte Lachse gibt und entlang des Ellidaárdalur gibt's wunderbare Wanderwege, die einen komplett vergessen lassen, dass man sich mitten in der Hauptstadt befindet.
  • Direkt gegenüber der Stadt, am anderen Ende der Bay liegt der Berg Esja, von dem aus man eine Wahnsinnssicht auf Reykjavik hat. Und da spaziert man nicht einfach hoch, nein, das ist eine ziemliche Kraxelei mit einem Klettersteig kurz vor dem Gipfel. Großer Vorteil: hier wimmelt es ganz sicher nicht von Kreuzfahrttouristen kurz nach Renteneintritt.
  • Nur eine knappe Autostunde entfernt treffen bei Thingvellir die amerikanische und die eurasische Platte aufeinander. Und das kann man SEHEN. Man kann sogar zwischen den Platten entlang tauchen, wenn man möchte.
Klippen in Island

Aber wir waren natürlich nicht nur in Reykjavik, das wäre ja viel zu Schade, auch wenn die Stadt unser Herz erobert hat :-)

Unser Herz erobert hat übrigens auch die Kunst in Island - sie ist einfach überall! Und wenn die Stadt etwas kleiner sein darf, dann empfehlen wir Akureyri!

Über die Geschichte wissen wir auch so einiges und haben uns da was ganz besonderes rausgepickt: Die Klippen und Helden von Latrabjarg. Und ich glaube, wir müssen es gar nicht sagen, aber ein Roadtrip durch Island ist eh Pflicht!

Unser schönster Reisemoment - Wale in Island - kommt, wie soll es anders sein, auch von der Insel im Norden....

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Kommentare

  • Tanja
    12.01.2017 | 13:19 Uhr
    Hallo, ein wirklich toller Beitrag. Wir haben Island und damit verbunden auch Reykjavik noch auf unserer Reiseliste, aber wahrscheinlich schaffen wir es erst im nächsten Jahr. Euer Beitrag hat uns aber motiviert dieses Ziel jetzt noch etwas höher zu priorisieren :-). Viele Grüße, Tanja