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Winter in Wellington, Neuseeland!


Leichte Schneedecke auf den Hügeln von Wellington

Die Urlaubshochsaison für Neuseeland ist Oktober bis März. Sommer. Wieso auch im Winter fahren, wo es doch da bestimmt nicht viel angenehmer ist als bei uns, oder? Wieso in die Kälte fliegen, wo es doch zuhause gerade richtig angenehm wird? 

Ihr habt ja Recht. Eigentlich. Aber eigentlich auch wieder nicht, denn wer sagt denn, dass der Winter in Wellington so schlimm ist? Schauen wir uns das doch einfach mal an!

Blauer Himmel mit Wolken über Wellington

Schnee in Wellington - Selbst im Winter eher Fehlanzeige

Schnee. Gibt es so gut wie keinen. Und wenn er fällt gibt's im Fernsehen Sondersendungen, die Leute brechen ihre Arbeit ab und lassen alles stehen und liegen, Kinder bauen mit stolz geschwellter Brust infinitesimalkleine Schneemänner und noch Jahre später wird man davon berichten, vom Tag als es in Wellington aus Versehen mal schneite. Passiert hier nämlich so gut wie nie.

In den umliegenden Gebirgszügen sieht das schon wieder ganz anders aus. Von der Stadt aus schön zu sehen sind dann die weißen Gipfel der Rimutakas, Tararuas und Orongorongos. Das hat schon was, so ein winterliches Bergpanorama.

Blick auf das sonnenbeschienene Wellington
Wolkenhimmel im Winter über der Bucht in Wellington

Kein Schnee in Wellington - Warum eigentlich nicht?

Warum es in Wellington eigentlich nicht schneit? Weil es dafür einfach zu warm ist. Selbst im Winter wird es hier selten kälter als 10 Grad. Bei einer steifen Briese aus dem Süden rutscht das Termometer eventuell mal knapp an den Gefrierpunkt, aber das war es dann auch schon.

Wellington im Winter sieht so aus: erst schüttet und stürmt es vier Tage und dann hat man wieder vier Tage Kaiserwetter mit strahlendem Sonnenschein und allem Schnick und Schnack. So geht das hübsch im Wechsel und immer schnell genug, dass man gar nicht auf die Idee käme, eine tiefergehende Winterdepression zu entwickeln.

Blick über Wellington
Meer mit Bergpanorama am Horizont

Auch toll: trotz der offiziellen Denomination der Jahreszeit als Winter, tut das der Wassersportfreude der Wellingtonians keinen Abbruch. Egal wie fisch es ist, wenn die Wellen mitspielen ist Lyall Bay voller Surfer und Kayakfahrer. Ab und an schauen Buckelwale, Orcas und Delfine vorbei - die ziehen nämlich im Winter durch die Cook Straight zu wärmerern Gefilden. 

Sonnenuntergang in Wellington
Blick auf Wellington, Meer und Himmel

Ab ins Auto und dem Winter entgegen

Und wer keinen Bock auf Winterwassersport hat, der packt einfach seine sieben Skisachen und fährt vier Stunden gen Norden. So weit ist nämlich das nächste Skigebiet entfernt. Am Ruhapehu, der in den Herr der Ringe-Filmen als Mordor-Kulisse fungierte, liegen gleich drei Skigebiete, von von Juni bis September Touristen wie Einheimische gleichermaßen anziehen.

Und mal ehrlich: auf einem aktiven Vulkan unweit des Kraters Skifahren oder Snowboarden, das kann man wirklich nicht überall!

Skifahrer auf der Piste

Wellington im Winter ist auch deswegen großartig, weil die Bäume hier nicht ihr Laub verlieren. Statt kahl-bräunlicher toter Landschaft bleibt hier einfach alles immer grün. Außer den paar eingewanderten Bäumchen, aber die sind in der Unterzahl und vernachlässigenswert. 

Weil alles so grün ist, sieht es auch besonders absurd und zauberhaft aus, wenn dann doch mal in den Ebenen der Schnee liegt. Als wär es Puderzucker!

Oh, und noch was ganz Wichtiges: es gibt Glühwein in Neuseeland! Was gibt es tolleres, als an einem Tag, an dem der Southerly so richtig fies bläst unter zum Hafen zu gehen und mit Blick auf die Bucht die verfrorenen Finger an einem großen Glas Mulled Wine zu wärmen? Richtig, nicht viel!

Deshalb empfehlen wir, es darf auch Wellington im Winter sein!

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