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Zusammenfassung Reisen mit Kind - Alle Tipps und Kniffe für Reisen mit Kind auf einen Blick!


Das Schöne am Reisen ist ja, dass jeder gerne darüber redet. Egal ob Backpacker, Pauschalurlauber oder Familienferienfan – jeder erinnert sicher gerne an die letzte Auszeit vom Alltag (okay, vielleicht mit Ausnahme derer, denen nur Katastrophen passiert sind – aber die haben zumindest eine gute Geschichte zu erzählen). Unser Glück – denn wir haben 15 Eltern dazu befragt, wie das denn so ist, mit Kindern zu verreisen und alle haben Rede und Antwort gestanden. Alle haben uns daran teilhaben lassen, welche Tricks und Kniffe helfen, Kinder auf langen Fahrten oder Flügen beschäftigt zu halten, was gar nicht funktioniert und worauf man unbedingt achten sollte.

Wenn die Eltern mit dem Kinde...

Im Laufe der letzten 7 Wochen haben ganz wunderbare Menschen von ihren Erfahrungen mit dem Nachwuchs unterwegs berichtet und dabei sind wirklich tolle Interviews bei rausgekommen. (Wir haben jeden Namen nochmal verlinkt, damit ihr immer auch direkt zum Originalinterview klicken könnt.)

Gesammelte Ratschläge

Aber noch viel besser waren die tollen Tipps und Ratschläge, die wir euch alle nochmal hübsch geordnet zusammen fassen, damit ihr unerfahrene Reise-Eltern auf einen Blick alles finden, was sie wissen müssen, damit der Urlaub genau so entspannt verläuft, wie er das nun einmal tun sollte.

Blick aus dem Flugzeugfenster über die Wolken
Blick aus dem Flugzeugfenster über die Wolken

Kinder im Flugzeug - Tipps unserer Reise-Eltern im Überblick

Nina: Nachtflug buchen, kleine Snacks, Spiele und ein Tablet mit Filmen im Handgepäck haben

Gloria: Handgepäck lange im Voraus und wohlüberlegt planen. Mit dem schlimmsten rechnen und entspannt bleiben. Für die größeren Kinder: Computerspiele und InFlight-Entertainment.

Mireille: Entspannt bleiben und dem Kind alles erklären, was gerade passiert. Natürlich helfen auch Snacks und Filme auf dem iPad, aber am allerwichtigsten ist, dass man selbst entspannt ist. Kinder merken dass, wenn man gestresst und nervös ist und reagieren entsprechend.

Alma: Süßigkeiten, Pixibücher und Fingerpuppen helfen bei uns. Und ganz wichtig: selbst ganz ruhig bleiben und am besten schon im Vorfeld der Reise erklären, wie das so alles funktioniert im Flugzeug.

Tikva: Nachtflüge buchen! Macht das Reisen so viel einfacher, weil das Kind im besten Fall einfach durchschläft.

Nanda: Wir fliegen lieber tagsüber und bereiten die Kinder schon Tage vorher auf den Flug vor, erklären ganz genau, was passiert und haben eine kleine Landkarte dabei, auf der sie sehen können, wo wir gerade sind. Außerdem im Handgepäck: was zum draufrumkauen, ein bisschen was Süßes und natürlich ein iPad.

Heike: Kleine Spielchen halten bei Laune

Jenny: Entspannt bleiben! Das ist das A und O. Wir schwören außerdem auf Nachtflüge und nehmen auch immer ein paar Snacks mit, weil Kinder in fremder Umgebung das ungewohnte Flugzeugessen oft nicht mögen.

Coralie: Für den Druckausgleich im Flugzeug Schnuller, Trinkflasche und Kaugummi an Bord haben. Außerdem alles haarklein erklären und natürlich genügend Proviant einpacken. Im Sommer ruhig Jacken einpacken – es kann an Bord schon mal empfindlich kühl werden. Ganz großes Kino: Zaubertafeln!

Tim: Alles mitnehmen, was irgendwie ablenken könnte: Kuscheltiere, Spiele, iPod usw. Zur Not taugt auch die Hochglanzbroschüre der Fluggesellschaft.

Rüdiger: Das Kind auf jeden Fall ans Fenster setzen, da ist es schon mal gut beschäftigt. Süßigkeiten helfen natürlich auch immer und die Flugbegleiter lassen sich gerne mit einbeziehen.

Oliver: Die Reise schon laaaange im Voraus zuhause vorbereiten: erklären, was Flugzeuge sind und wie sie funktionieren, vielleicht sogar ein Spielzeugflugzeug schenken. Vorher mal mit dem Kind zum Flughafen fahren und das bunte Treiben beobachten – hilft alles, die erste Flugreise für das Kind so entspannt wie möglich zu gestalten.

Kleinkind auf dem Fahrersitz am Lenkrad
Aussicht aus dem Auto auf eine leere Straße und das Meer

 

Kinder im Auto - Tipps unserer Reise-Eltern im Überblick

Nina: Tablets mit Filmen und Hörspielen, Stau-Spiele, eher abends losfahren, damit die Kinder müde sind.

Gloria: Bildschirme an die Rückseiten der Vordersitze und eine Festplatte voller Filme.

Mireille: Musik laufen lassen und gemeinsam singen.

Saskia: Super früh losfahren, wenn die Fahrt länger dauert – da sind die Kinder meist noch müde und schlafen einfach weiter. Außerdem helfen Stauspiele und kleine Geschenke (Aufkleber, Stifte, buntes Papier...)

Tikva: Laute Musik zum Ablenken.

Nanda: Wir machen viele Zwischenstopps an interessanten Orten. Außerdem hab ich eine Liste mit Stauspielen dabei, Pixibücher und ein paar kleinere Snacks.

Solveygh: Bei ganz kleinen Kindern durchaus mal mit hinten sitzen, das beruhigt. Und nicht entmutigen lassen, wenn Kinder das Autofahren zunächst hassen – wird alles besser mit der Zeit. Und ein iPad hab ich auch immer dabei  - wirkt Wunder.

Jenny: Hörspiele entweder auf dem MP3-Player mit Kopfhörern oder auch für die ganze Familie. Und immer was Gesundes zu essen dabei haben.

Coralie: Wir haben kleine Fernseher an der Rückseite der Kopfstützen der Vordersitze und spielen abwechselnd eine CD und eine DVD mit Kinderfilmen und Kindermusik ab. Das klappt ganz gut. Und natürlich Zaubertafeln!

Tim: Kopfhörer für Kinder! Wer will schon drei Stunden lang Bibi & Tina hören müssen?! Früh losfahren hilft auch und dann immer schön gleichmäßig und flüssig fahren – das erhöht die Einschlafwahrscheinlichkeit.

Ruediger: Früh losfahren, dann schlafen die Kinder noch ein bisschen. Und regelmäßig Spielplatzpausen einlegen.

Oliver: der richtige Kindersitz ist natürlich wichtig. Und dann haben wir zwar allerlei Spielkram an Bord – aber mitunter reicht schon ein Wimmelbuch von Ali Mitgutsch.

Spielendes Kind mit Zeitung im Zug

Kinder im Zug - Tipps unserer Reise-Eltern im Überblick

Alma: Kleinkinderabteil buchen! Wird bei der Online-Buchung angeboten, wenn man angibt, dass man mit einem Kleinkind reist.

Saskia: oft gibt es günstige regionenübergreifende Ganztagstickets für Kinder oder Familien mit Kindern. Die nutzen wir viel!

Tikva: Fensterplatz buchen und das Kind ruhig mal ein bisschen rumlaufen lassen. Außerdem Smartphone oder iPad mit kurzen Filmen dabei haben.

Heike: Kleinkinderabteil buchen! Gibt’s auch in schwedischen Zügen.

Jenny: Vorlesen, Spielen, auch mal rumtoben lassen. Und in vollbesetzten Abteilen sorgen die Mitreisenden oft für Unterhaltung.

Tim: Bahnfahren ist deswegen super, weil sich das Kind relativ frei bewegen kann.

Ruediger: Wir schwören auf Kleinkindabteile – da kann man sich einfach besser ausbreiten und es ist weniger Gewusel als in den Großraumabteilen.

Ein dick belegter Burger

Unterwegs essen - Tipps unserer Reise-Eltern im Überblick

Nina: Müsliriegel, Brezeln, selbstgeschnippeltes Obst und Gemüse dabei haben. Ungewohnte Speisen anbieten, aber nicht forcieren.

Gloria: Kühlbox packen, sonst muss man ständig Raststätten anfahren.

Mireille: Wir nehmen nie essen mit und essen immer das, was vor Ort angeboten wird – das gilt auch für unseren Sohn.

Alma: Wir haben immer etwas zu essen dabei. Wichtig ist: wenn sie schon alleine essen wollen, braucht man auch die Extragarnitur Klamotten.

Saskia: Wir nehmen ihr Lieblingsbrot mit und ein paar Standardgetränke. Unterwegs probieren wir viel – manches mögen sie, manches nicht. Wie zuhause auch.

Tikva: Obst geht immer und das gibt’s wirklich überall. Außerdem: wenn Kinder Hunger haben, dann essen sie auch.

Nanda: Wir haben immer gesunde Snacks dabei, Cranberries oder Rosinen oder so was. Und unterwegs gibt’s eben das, was es vor Ort gibt. Wenn das Kind das nicht mag, dann isst es eben drei Wochen Pommes. Überlebt man alles.

Solveygh: Salzstangen und Apfelschorle funktionieren bei uns gut für unterwegs.

Heike: Irgendwas findet sich immer. Für lange Autofahrten haben wir eine Brotzeit dabei.

Jenny: Wir verfahren da nach dem Motto „gegessen wird, was auf den Tisch kommt’. Da wir aber zuhause auch oft ausgefallen kochen, sind sie einiges gewohnt und essen eigentlich fast alles. Zur Not gibt’s immer Reis oder Toastbrot.

Coralie: Meine Kinder sind leider schwierige Esser. Da kann es schon mal passieren, dass sie im Urlaub zwei Wochen lang nur Nudeln mit Käse essen. Aber dann ist das eben so, das ist verkraftbar. Für unterwegs haben wir immer eine gute Mischung aus gesund und süß dabei.

Tim: Pizza, Pommes und Spaghetti sind ja irgendwie global, von daher gibt es immer eine Ausweichmöglichkeit. Und da sowieso den ganzen Tag vorzugsweise neonfarbene Leckereien probiert werden wollen, muss sich das Kind zu den normalen Essenzeiten oft nicht mehr an die kulinarischen Herausforderungen wagen.

Rüdiger: Unsere Tochter isst eigentlich fast alles, aber wir haben trotzdem für unterwegs immer kleinere Snacks dabei. Wichtig finden wir, ihr zu erklären, was sie da auf dem Teller hat – wenn’s dann mal außergewöhnlicher ist.

Oliver: Uns ist es wichtig, dass die Kinder wirklich alles probieren dürfen – auch wenn es was ist, was wir niemals selbst essen würden. Und fuer unterwegs gibt es Reiskekse und Trockenfrüchte. In extremen Notfällen auch mal das Kids-Menü von MacDonalds – da ist immerhin Obst bei und die drei Pommes haben noch keinem geschadet.

Fazit

Ihr seht schon: zum Teil wurden ganz ähnliche Erfahrungen gemacht, zum Teil aber auch überhaupt nicht.

Manche Kinder reisen einfach von Natur aus gerne und brauchen nicht besonders viel Überzeugungsarbeit (sprich: Zeichentrickfilme und Gummibärchenbestechung), um die Tour halbwegs gut gelaunt rumzukriegen.

Andere hingegen schon.

Und da ist das Sortiment der Ratschläge vielfältig und bunt und natürlich auch immer vom Kind abhängig, aber eines zeichnet sich wirklich ab: das iPad ist vor allem für Familien mit Kindern erfunden worden! :-)

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